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Bregond

Herr Bergland

Beiträge: 519

Beruf: Silberschmied

Wohnort: Der Turm des Verrückten

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16

Freitag, 16. Mai 2014, 22:04

Nur mit großer Willensanstrengung kann sich Bregond von der wabernden dunkelroten Lichtern abwenden, das böse das hier gestorben war hatte eine letzte gemeine Überraschung für sie hinterlassen. Nur gut das sie Lorwen dabei hatten die mit geschicktem Gegenzauber die trügerischen Bande löst. Doch kaum das er sich entspannt kommt schon ihre nächste sachliche Warnung. Er kann sich nur wundern das sie so präzise Art und Zahl ihrer Gegner durch dicke Mauern bestimmen kann, eine unbezahlbare Eigenschaft die ihm mehr als nur nützlich erscheint. Der Überraschungsmoment ist so eher auf ihrer Seite, bereit und zu allem Entschlossen warten sie Kampfbereit auf die Gefahr aus den Tunneln, den ebenso wie der Nordmann glaubt Bregond nicht das die Männer zum reden zu ihnen kommen, als dann auch wenig später tatsächlich sechs Männer mit gezogenen Waffen die Rampe herunterkommen werden sie schon erwartet was sie ganz offensichtlich Überrascht.
Bregonds Gegner ist fast sein helles Spiegelbild, seine Haut ist so bleich das der Elb befürchtet das er es mit einem Untoten zu tun hat. Seine Bewegungen sind geschmeidigt und fließend, mit einem wissenden wölfischen Grinsen greift er geschickt Bregond mit einer langen geraden Klinge an. Die ersten Schläge pariert der Elb eher schlecht als recht, in den letzten Jahren hatte er sein Schwert nicht oft geführt, fast wäre er über irgendwas auf dem Boden gestolpert, er sieht nicht was es ist, den der bleiche Krieger ist lautlos und schnell bei ihm, wieder reist Bregond in letzter Sekunde die Waffe hoch um den nach unten geführten Schlag abzuwehren. Neben sich sieht er aus dem Augenwinkel den Nordmann einen genauso großen wie breiten Kerl bekämpfen. An Kraft ist er ihm sicherlich ebenbürtig aber ein Blick genügt um dem Elben zu zeigen das er ihm ihm im Schwertkampf sichtlich unterlegen ist, er braucht nur drei Hiebe um den Kerl zu besiegen. Fast hätte er zu lange dem Schauspiel zugesehen, der Krieger ist nah bei ihm und deutlich kann er seinen heißen Atem spüren, ihre Klingen kreuzen sich und nun ist es an Bregond in die Offensive zu gehen, wie ein Derwisch bewegen sich seine Füße auf dem felsigen Boden, seine Schläge prasseln auf den Krieger herab der jeden Angriff mit einer Leichtigkeit pariert und sogar den ein oder anderen Angriff startet. Bregond staunt nicht schlecht, hätte er hier unten alles erwartet aber nicht einen Schwertkämpfer der ihm Gleichwertig ist. Plötzlich reist der Krieger den linken Arm hoch und etwas silbernes fliegt auf Bregond zu, verfehlt ihn um Haaresbreite und das schmatzende Geräusch von Metall das in Fleisch eindringt lässt Bregond schaudern, der Wurf kam so schnell, so unerwartet das er ihm gar nicht ausweichen konnte. Hinter ihm bricht einer der Männer tödlich getroffen zu Boden, ein Wurfmesser ziert sein linkes Auge. „ Der dunkle Elb ist mein! Wehe es rührt ihn wer an“ ruft er den kämpfenden zu. Grüßend hebt er sein Langschwert, zieht langsam und gut sichtbar einen langen juwelenbesetzten Dolch. Lauernd wie eine Raubkatze umrundet Bregond den dunkelhaarigen, in der einen Hand Schattentod und in der anderen seinen Silberdolch, sein Gegner ist offenbar ein Meister der Schwertkunst und das auch noch beidhändig. Was hatte ein solche Mann bei den Halsabschneidern zu suchen, warum war er hier? Wie auf Kommando greifen beide gleichzeitig an, funken sprühen als die Klingen aufeinander treffen und in einem tödlichen Tanz immer wieder zueinander finden. Mit jedem Schlagabtausch kommt die jahrelange Erfahrung wieder zu Bregond zurück, seine Bewegungen werden geschmeidiger, flüssiger und so langsam gewinnt er die Oberhand in dem tödlichen Schauspiel, mit Schattentod schlägt er seinem Gegenüber den Dolch aus der linken Hand. Für den Bruchteil eines Augenblicks hätte der Elb die Chance seinem Gegner den tödlichen Stoß zu versetzen, aber irgendetwas hält ihn davon ab. Ein Gefühl das es falsch wäre ihn zu töten, einen Schwertkämpfer ob Böse oder Gut wußte er nicht zu sagen, doch blieb ihm auch keine Gelegenheit darüber nachzudenken. Die Chance war vertan den Zerwas, sein Gegner schlägt im mit der Faust direkt auf die Nase, so schnell das der Elb wieder nicht reagieren kann. Tausend und Ein Stern explodieren in seinem Kopf, für kurze Zeit verliert er die Orientierung, erwartet den tödlichen Schlag doch der bleibt aus. „ Wir sehen uns wieder Dunkelkrieger“ hört er noch und dann ist der Mann verschwunden und lässt seine Kumpane zurück.
Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr.

Lyona

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Beiträge: 115

Wohnort: Der Turm des Verrückten

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17

Samstag, 17. Mai 2014, 15:08

Ihre größte Furcht, die will sie niemals sehen. Wie Lorwen ihnen geheißen hat, wendet Lyona den Blick von der Säule. Bald verdient auch ganz anderes ihre Aufmerksamkeit. Die Elbin verkündet, sechs Menschen kämen auf sie zu und beginnt gar, ihre Schritte zu zählen. Lyona weiß nicht, woher sie dieses genau Wissen nimmt, glaubt ihr aber, denn alles andere wäre dumm. Schließlich vernimmt auch sie die Schritte, immer noch ist niemand zu sehen.
Da stehen sie nicht viel später, ein Mann, bleich und schwarzhaarig, hinter ihm fünf böse Gestalten. Bregond, Learcan und Lorwen warten bereit zum Kampf, während Lyona sich wünscht, der Elbin Lichtzauber möge auf der Stelle verlöschen. Sie konzentriert sich darauf, Atem und Herzschlag zu beruhigen, folgt in Gedanken nur noch diesem Rhythmus – und den Bewegungen der Angreifer.
Sie mag unauffällig die Mitte bilden, die anderen können schützend um sie stehen, doch ihre Gegner sind zu sechst und bestimmt auch nicht blind. Während die Klingen aufeinander klirren und wütende Schreie die Höhle füllen, bahnt sich ein Paar Augen den Weg zu ihr. Boshaft dunkle Augen sind es, die zu einem glatzköpfigen Mann gehören.

Er steht plötzlich vor ihr, schmierig grinsend. Zwar scheint er ein wenig überrascht, sie zwischen den anderen hier zu erblicken, doch Gnade erwartet sie nicht. Er hebt auch seine Klinge nicht gegen sie, wahrscheinlich gefällt es ihm besser, sie so anzugreifen, sieht er sie doch waffenlos. Für einige Herzschläge kann sie ihm ausweichen, indem sie erst hierhin, dann dorthin springt, immer um ihn herum. Schließlich versucht sie es mit Schlägen, trifft ihn auch wirklich unter dem Kinn. Gerade so reicht sie bis dahin hoch.
Oh nein... Tatsächlich weicht er einen Schritt zurück, zieht dabei aber das Gesicht zu einem noch gemeineren Grinsen. Sie hat ihn wütend gemacht.
Lyona kann nicht fortrennen, sie ist gefangen in der Mitte, die ihr Schutz sein sollte. Nun zieht sie ihr Messer, das sie zuvor verborgen hat vor Furcht, er könne es ihr gleich aus der Hand schlagen. Mit einem Stoß rammt sie es in seine Richtung, irgendwie in ihn hinein. Sie sieht Schmerz über seine Miene zucken, sogar ein wütendes Stöhnen kann sie vernehmen, doch dann starrt er sie wieder an mit funkelndem Zorn. 'Töten' kommt ihr in den Sinn. Sie muss...
Im nächsten Moment fühlt sie eine raue Hand sich um ihren Hals schließen. Dann kommt die andere hinzu, nachdem sie das Messer doch noch zu Boden befördert hat.
„Schau an“, raunt er dabei, „du willst dich also wehren?“
Diesmal ist es anders, nun ist sie kein Druckmittel und darauf angewiesen, dass ein gewisser junger Mann seine Armbrust senkt. Sie ist ganz allein. Eine in die Ecke getriebene Raubkatze, verängstigt, aber nicht krallenlos. Ihre Fingernägel kratzen über seine Haut, bohren sich in seine Arme. Gleichzeitig holt sie tief Luft, solange es noch möglich ist.
Sein Griff wird fester, würgend und nimmt ihr die Möglichkeit zu atmen. Es muss... anders gehen. Ihre Arme sinken ergeben. Ihr Körper erschlafft, wehrt sich nicht. Hilflos verdreht Lyona die Augen. Ihrem Gegenüber scheint das ein bisschen schnell zu gehen. Er will spielen.
Sein Griff lockert sich. Sie hat nur darauf gewartet. Schnell, ein Atemzug! Im nächsten Moment zieht sie ein Knie an den Bauch und lässt es nach vorn schnellen in... Ach, ihr ist so egal, wohin, Hauptsache es tut weh!
Jetzt ist ihr Schlag ausreichend. Ist er schließlich schon verwundet, wenn auch nur durch ein kleines Messer. Mit schmerzverzerrter Miene tritt er noch ein Stück von ihr zurück. Lyona erblickt Learcan, der von hinten mit gezogener Waffe auf den Mann zukommt. Im nächsten Augenblick eine Fluchtlücke.
Sie huscht davon, so schnell sie kann und hält nur für einen winzigen Augenblick inne. Ein Funkeln streift ihr Sichtfeld, sodass sie den Gegenstand aufhebt, der da vor ihr liegt. Nun flieht sie aus dem Kreis der Kämpfenden und des Lichts hinaus. An eine kalte, feuchte Wand gedrückt, wartet sie im Schatten. Neugierig betrachtet sie die Klinge in ihrer Hand, die keineswegs ein einfaches Messer ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lyona« (18. Mai 2014, 15:11) aus folgendem Grund: zwei Klingen


18

Sonntag, 18. Mai 2014, 09:28

Eigentlich möchte die Druidin den Sechsen entgegen rufen, sie sollen ihrer Wege gehen und eigentlich würde Lorwen niemals zulassen, dass Lyona in Bedrängnis kommt. Eigentlich... Aber hier unten herrschen andere Gesetze und auch andere Gesetzgeber.
Immerhin, eine Regelmäßigkeit gibt es. Der Stärkste wählt den stärksten Mann, obwohl es an Kraft und Geschick dem Nordmann durchaus zuzutrauen ist, gleichen Anspruch auf diese Stelle zu haben. Jedoch wirkt ein Geschöpf, wohl der gleichen Dunkelheit entsprungen, vielleicht gefährlicher. Wer könnte schon ahnen was in den Dummköpfen, zumeist zahnlos und mit dicken Nasen, die darauf schließen ließen, das Brügel an der Tagesordnung gleich hinter Gestank und Sauferei steht, vorgeht. Diese hier waren Kanonenfutter, schlechte Handlanger und wurden allein an Anzahl der Köpfe gefährlich. Außer des einen: Bregonds Gegenüber scheint nämlich das hellhäutige Abbild seiner selbst zu sein. Die Klingen fetzten nur so zwischen den Säulen hin und her. Allerdings braucht der Dunkle eine Zeit sich seiner Künste klar zu werden. Dann aber vermag sich Bregond behaupten zu können, so dass sich Lorwen von den beiden Schwerttänzern gedanklich losreißen kann. Vielleicht ist das der Moment, der Lorwen vergessend macht, dass Lyona in ihrer Mitte Schutz brauchte.

Zur anderen Seite setzt sich Learcan erfolgreich durch. Wie sie sich dachte, fackelt der Hüne nicht lange. In dieser Hinsicht ist auf die Normander Verlass.
Jetzt greift auch die Druidin in den Kampf ein. Leider etwas zu spät, denn Lyona gerät in arge Schwierigkeiten. Learcan ist es aber, der sich darauf konzentriert die Holde zu retten.
Blieben noch zwei.
Lorwen taucht mit einem Fluss an Grazie und Anmut ab, verschwindet kurz gänzlich von Ort und Stelle und hinterlässt damit dümmlich dreinblickende Schurken. Sie wirbelt in einer Schnelligkeit herum, dass es für einen Menschen ohne Ausbildung viel zu schnell ist, wird wieder sichtbar im Rücken zweier Banditen. Ein Stoß des Stabes rechts und links, kräftig und erbarmungslos und schon sinken sie zu Boden wie zwei Liebende auf einem Grashügel den Sternenhimmel und einander anschmachtend. Learcan würde den Rest machen. Nicht einmal etwas schwerer atmend blickt sie Zerwas an, der seine Männer im Stich lässt. Das allein lässt ihn in ihrer Gunst abgrundtief sinken. Unausgesprochen bleibt es, doch ihre Züge Versprechen ihm sein Ende, doch nicht heute. Sie könnte ihn festhalten, weiß sie durch den gesprochenen Zauber noch immer wo er sich hin bewegt. Doch lässt sie ihn ziehen. Er hat Bregond verschont, wie Lorwen gesehen hat. Sie würde ihn dafür entschwinden lassen. Diesmal...
So kehrt sie mit einem Grinsen zu dem Besitzer des windschiefen Stadthäuschen, dass nun einer Rosenhecke reicher war, zurück. "Na, Kopfschmerzen?"
Dann dreht sie ihr eigenes Haupt zur Ecke, in der sich die Halbblütige versteckt. "Kommt her, Lyona. Bregonds Näschen könnte eure Hilfe gebrauchen."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lorwen« (18. Mai 2014, 10:38)


19

Sonntag, 18. Mai 2014, 19:33

Aus dem Augenwinkel heraus sieht Learcan, dass sich Bregonds Gegner davon macht. Aber er hat keine Zeit, sich über die Gründe Gedanken zu machen. Er muss zu Lyona! Von hinten ergreift er den schmierigen Umhang des Mannes, gegen den sich Lyona erstaunlich mutig zur Wehr setzt, und wirbelt den Kerl unsanft herum. Doch dieser hält nicht viel davon, sich mit Learcan in einem fairen Kampf zu messen. Er zieht es vor, vorzeitig die Flucht zu ergreifen. Wahrscheinlich hat er bemerkt, dass sich ihr Anführer ebenfalls aus dem Staub gemacht hat. Auch der Letzte der Männer flieht und so bleiben Bregond, Lorwen, Lyona und Learcan allein zurück. Sieht man von den Toten einmal ab.

Während sich Lyona um Bregond kümmert, beruhigen sich Learcans Atmung und Herzschlag wieder etwas. Learcan lauscht, ob er weitere Schritte hört, die sich nähern. Auf seine eigenen Sinne verlässt sich der Normander lieber als auf Lorwens Fähigkeiten, wenngleich sich diese als ungemein nützlich erwiesen haben. Learcan beschleicht ein ungutes Gefühl. Wer auch immer die Männer waren, sie sind sicher nicht allein und in diesem unübersichtlichen Kanalsystem ganz klar im Vorteil.
Nach den Geräuschen des Kampfes ist es jetzt beinahe unnatürlich still. Learcan wendet sich in verschiedene Richtungen und bleibt schließlich in dem Gang stehen, aus dem die Männer kamen. Jetzt hört er etwas. Ein Rascheln? Learcan kann es nicht deuten. Und dann sieht er sie. Ratten! In Massen strömen sie aus dem Gang an ihnen vorbei. Sie umschließen Learcans Füße wie Wasser einen Felsen und beachten ihn dabei gar nicht. Die Ratten flüchten aus dem Gang und verschwinden in einem anderen. Nur wovor flüchten sie? Sie werden schon einen Grund haben... Außerdem kennen sie sich besser aus ,denkt sich Learcan und ein Ruck geht durch seinen Körper.
"LAUFT!" Ruft Learcan den anderen zu. "Schnell, lauft!"

Bregond

Herr Bergland

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20

Montag, 19. Mai 2014, 20:33

Dieser Mistkerl hatte ihn tatsächlich geschlagen, er hätte ihn ebenso gut töten können, doch er hatte sich darauf beschränkt ihn zu demütigen. Zum Glück ist seine Nase nicht gebrochen wie ihm Lyona mit zitternder Stimme mitteilt nachdem sie ihn behutsam untersucht hatte. Der bleiche Krieger war überaus geschickt und verdammt schnell, wenn er gewollt hätte würden sie alle jetzt Tot im eigenen Blut schwimmen, dessen ist sich Bregond sicher. Seine Gedanken behält er aber für sich, sind es doch nur Vermutungen die er nicht belegen kann. „ Danke Lyona mir geht es gut, er hat nur mein Ego angekratzt mehr nicht“ behutsam streifen seine Finger ihr Gesicht, streichen ihr eine Strähne aus den Augen. „ Du hast dich gut geschlagen, besser als viele andere in gleicher Situation“ muntert er die junge Frau auf. Kurz streift sein Blick den juwelenbesetzten Dolch, nickt ihr zu um sein Einverständnis zu geben diese Waffe zu führen. „ Behandle die Waffe wie einen guten Freund Lyona. Sie wird dir Schutz sein, wenn du magst zeige ich dir wie man sie führt wenn wir Skor gefunden haben und wieder oben im Tageslicht sind, ja?“ Bregond bringt sogar ein leichtes Lächeln zustande und versucht wirklich zuversichtlich zu klingen.
Lorwen streift an den beiden vorbei und sie grinst fast schadenfroh und tippt sich mit den Fingern gegen den Kopf, ihre frage nach seinem Kopf quittiert er seinerseits mit einem gequälten lächeln Er musste zugeben das die Druidin eine ausgezeichnete Kriegerin ist, ist sich aber nicht sicher ob sie nicht ihre Magie benutzt hatte, oder ob sie wahrlich so schnell war. Sie hatte ihre Gegner mit einer Leichtigkeit besiegt das er sich wie ein Neuling im Schwertkampf fühlt. Learcan war wie zu erwarten ein Erbarmungsloser Krieger der kurzen Prozess mit den Schlägern gemacht hatte. Nun gut außer ein paar Kratzern und einem geknicktem Ego waren alle unverletzt und das ist mehr als man erwarten konnte. Bregond richtet sich auf, untersucht kurz die Toten nach Hinweisen , doch plötzlich reißt ihn die laute Stimme des Normanders aus seinen Gedanken. Bregond der mit den anderen immer noch in der Felsengrotte steht sieht die Ratten nicht, kann die Panik nicht verstehen ist aber sofort angespannt. Er weiß das es nur diesen einen Zugang über die Rampe gibt, wenn wirklich Gefahr von dort kommt, würden sie es nicht schnell genug dort raus schaffen. Panisch schaut er sich um. Learcan kommt die Rampe heruntergelaufen und winkt mit den Armen > LAUFT! Schnell lauft < Und dann hört der Elb, und sicher die anderen auch, das herannahen von Wasser, von sehr viel Wasser! Sofort fallen ihm die großen Metallräder ein an denen er in der Vergangenheit schon so oft vorbeigekommen war. Der helle Krieger hatte eine Schleuse geöffnet um sie zu ertränken. Sie würden jämmerlich absaufen, sie konnten unmöglich schneller sein als das Wasser. Plötzlich berührt Lyona ihnn an der Schulter und zeigt nach oben, dort in der Decke ist ein Loch, nicht größer als drei Schritt und tiefschwarz! Die Ränder sind mit Ziegelsteinen verstärkt, ein alter Kanal gefertigt von den Zwergen aus vergangener Zeit. Ein Ausweg vielleicht, doch sie mussten schnell dort hoch. „ Wir müssen da hoch, kann uns wer dort hinbringen?“ Seine Gedanken kreisen um Seile und Wurfanker, an Klettereisen und sogar um fliegende Teppiche, das nahende Wasser kommt schnell und ihnen bleiben nur wenige Augenblicke bevor sie in dieser Falle sterben.
Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr.

21

Mittwoch, 21. Mai 2014, 17:23

Sie folgt Lyonas Deut und Bregonds Worten und nickt. "Die da sind alle tot? Das wollte ich nicht." Lorwen vergewissert sich und bindet ihren Druidenstab über den Rücken. Ja, fast. Einer ihrer beiden Hohlköpfe lebte und er kann nicht hier liegen bleiben. "Der da muss mit." Learcan erreicht sie mit lauten Rufen.
Sie spricht ein Wort der Macht und zeichnet einen stilisierten Branbären in die stinkende Luft während sie den Nordmann berührt. Ein paar Augenblicke später spürt dieser die geballte Kraft eines ausgewachsenen 400 Stein Giganten. "Rauf da, hofft auf einen Nebenschacht oder Sprossen, die hinauf fühlen. Learcan kann euch helfen."
Sie streift sich der Weil seelenruhig Handschuhe über und verpasst dem Überlebenden eine Backpfeife. "Wach werden, wenn euch euer Leben von wert ist!'
Es passiert nichts, also zerrt sie den bewusstlosen Schurken zu Learcan hin.
Bregond und Lyona steigen mit Hilfe des branstarken Nordmann unterdes mittels Räuberleiter den Schacht hinauf.

Die ersten Ratten erreichen sie und flüchten zu beiden Seiten der Zweibeiner. Ein ohrenbetäubendes Kratzen und Scharren halt durch diesen Teil der Unterstadt und schwillt weiter an. "Und? Könnt ihr was sehen?" ruft Lorwen den Schacht hinauf um ihn gleichzeitig zu erhellen und siehe da, Lorwen entdeckt einen Nebenkanal. "Schaut rechts. Erreicht ihr den?

Mehr und mehr Nager ströhmen quietschend und scharrend an ihnen vorbei. "Jetzt ihr, Learcan und nehmt mir den Kerl gleich ab."
Lorwen schluckt als käme das nächste nur selten über ihre Lippen. "Bitte"
Sie formt eine Räuberleiter mit den Händen und stemmt sich fest mit beiden Füßen auf den Boden. Gleich würde das Wasser kommen und alles mit sich reißen. Da wird der Halunke wach.

22

Donnerstag, 22. Mai 2014, 16:49

Es geht alles unglaublich schnell. Lorwen fuchtelt mit einer Hand in der Luft herum und ergreift mit der anderen Learcans Arm, was bei dem Nordmann für Irritationen sorgt. Er will der Elbin schon beruhigend die Hand tätscheln, als er ungeahnte Kräfte in seinem Innern erwachen spürt. Wie ein Feuer brennt die plötzliche Energie in seinem Körper und er fühlt sich unglaublich gut und so stark wie ein Bär. Vielleicht würde er auch ein bisschen knurren, wenn Zeit dafür bliebe. Doch jetzt ist Eile geboten. Schnell folgen sie Lorwens Anweisungen. Mit einer Leichtigkeit, von der Learcan sonst nur träumen kann, hilft er zuerst der etwas eingeschüchterten Lyona und dann Bregond hinauf in das Deckenloch.
Die bewusstlose Kanalratte soll Lorwens Wunsch zufolge ebenfalls nach oben, was der Elbin einen missbilligenden Blick einbringt. Aber zum Diskutieren fehlt die Zeit. Zum Glück, denn auf diese Weise muss Learcan nicht begründen, warum er seine großen Füße unmöglich in Lorwens zarte Händchen stellen kann, sondern stattdessen Lorwen einfach packt und ebenfalls nach oben hievt, wo sie von helfenden Händen empfangen wird. Danach schnallt er sein Schwert ab und reicht es nach oben, damit es ihn bei seinem weiteren Vorhaben nicht behindert. Als sich Learcan wieder umdreht, spürt er eine harte Faust in seinem Gesicht. Ein kurzer, aber heftiger Schmerz durchzuckt seine Wange und sein Schädel dröhnt wie eine Glocke. Die Kanalratte ist erwacht und geht auf Learcan los. Learcan verpasst dem Mann daraufhin einen Schlag, der den Angreifer eigentlich nur kurz außer Gefecht setzen soll, damit Learcan ihn einfacher nach oben transportieren kann. Unglücklicherweise kann Learcan mit seinen neu erworbenen Kräften jedoch noch nicht besonders gut umgehen. Er unterschätzt die Wucht seiner Schläge. Daher knackt es vernehmlich, als Learcan zum Gegenschlag ausgeholt. Dem Nordmann entfährt ein erstauntes "Oh...", während der Mann wie eine Puppe in sich zusammensackt. Learcan blickt schuldbewusst nach oben zu Lorwen .

Dann kommt das Wasser. Keine braune Brühe. Es ist relativ klares Wasser, aber sehr, sehr viel davon. Learcan verliert unter der Wucht der Wassermassen den Boden unter den Füßen und wird hilflos herumgeschleudert, was ihm ein paar weitere blaue Flecken einbringt. Es gelingt ihm aber, Halt zu finden und sich irgendwo festzukrallen. Die Höhle wird unterdessen in kürzester Zeit fast bis zur Decke geflutet. Langsam beruhigt sich das Wasser wieder. Prustend und hustend taucht Learcan auf und stößt sich dabei fast den Kopf an der Decke. Es sind kaum mehr als zwei Handbreit Platz zwischen der Decke und dem Wasserspiegel. Gerade genug, um noch Luft zu bekommen. Nachdem er sich orientiert hat, schwimmt Learcan zu der rettenden Deckenluke und stemmt sich nach oben.

Triefnass und immer noch hustend kommt er langsam wieder auf die Beine.Obwohl es hier auch nicht besser riecht, zieht Learcan tief die Luft ein, froh, wieder atmen zu können. Eine Welle der Übelkeit überkommt den Normander und Learcan braucht einen Moment, um sich zu fangen. Dann schnallt er sein Schwert wieder um, streicht sich die tropfnassen Haare aus dem Gesicht und ist bereit, weiterzugehen.

Lyona

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23

Donnerstag, 22. Mai 2014, 17:51

Für ein paar Herzschläge stehen ihre Gedanken still, es gibt nur noch diese eine Geste. Lyona will sich fortdrehen, aber sie kann es nicht. Auch kein Lächeln ist ihr möglich. Sie zittert stumm tief unter der Erde und lässt sich eine Strähne aus dem Gesicht wischen. Gerade noch hat sie ein Messer in einen Menschen gejagt! Endlich schafft sie die Drehung von Bregond weg. Dabei treibt sie ziemlich auffällig die gelösten Haare mit einem Kopfschütteln zurück auf die Wange.
Widerwillig blickt sie zu den drei Toten. Sie ist froh darüber, dass sie sich nicht mehr rühren und sie angreifen. Aber ihr Leben ist verloschen, für immer. Es geht so schnell... Als sie sieht, wie lebendige Atembewegungen den Brustkorb des einen Mannes heben und senken, ist sie doch erleichtert. Soll er leben!
Noch immer steht Bregond neben ihr. Sie blickt ihn von der Seite an und fasst im nächsten Moment nach des Elben Hand. Im übernächsten vernimmt sie Learcans warnenden Ruf und zieht die Berührung wieder fort.
Sie hört die Ratten. Bei ihnen ist eine große Furcht und hinter ihnen naht ein bedrohliches Donnern. Wohin? Der einzige Ausgang ist die Richtung, aus welcher Learcan flieht. Da entdeckt sie über sich die schwarze Öffnung in der Decke. Noch einmal berührt sie Bregond oder eher sein Gewand.

Wieder fühlt sie sich der Wirklichkeit entrückt. Das Unheil rollt heran und die Elbin steht still und webt einen Zauber, diesmal einen Bären. Lyona zögert nicht, ihrer Aufforderung zu folgen. Sie muss hinauf, so schnell wie möglich, bevor die Flut sie erreicht!
Einen flüchtigen Augenblick hadert sie doch, als sie vor Learcan steht, dann vertreibt sie alles, was sich ihr entgegenstellt. Hält sich nur noch fest, schiebt und zieht sich den Schacht hinauf, die Menschenhände als Leiter nutzend. Ja, rechts, da führt ein Gang weiter in die Dunkelheit. Sie sieht die Abzweigung deutlich durch Lorwens Licht. Endlich liegt sie bäuchlings auf dem glatten Stein. Sie ist gerettet und Bregond auch.
Unten rennen Ratten in die Höhle, die ihr Unglück ist. Learcan, Lorwen, kommt ihr nun in den Sinn, sie müssen auch herauf! Ebenso der Verwundete, der noch geatmet, aber bis jetzt nichts wahrgenommen hat.
Da kommt auch schon die Elbin, gleich darauf Learcans Schwert zu ihnen in den Seitenkanal. Nun folgen nur noch Geräusche; ein dumpfer Schlag, ein weiterer, ein frierendes Knacken. >Oh<, hört sie die Stimme des großen Mannes. Sie ist fast leise, denn ein schreckliches Tosen von Wasser ist in Lyonas Ohr, das bald nicht mehr lauter werden kann.
Dafür kann es die Höhle fluten, Learcan fassen und schleudern und schließlich über seinem Kopf zusammenschlagen. Ein großes Nein baut sich in ihr auf, streitet mit dem Glück, dass sie hier oben ist, dem Wasser entkommen.
Der Spiegel steigt und steigt, der Zufluss nimmt nicht ab. Fast bei ihnen steht das Wasser, als sie Learcan sieht. Er taucht auf und schwimmt zu der Deckenöffnung. Zieht sich hoch und steht tropfend bei ihnen.
Lyona blickt ihn an, sieht erleichtert und erstaunt, wie er nach kurzer Zeit des Aufatmens schon wieder steht, mit Schwert bepackt, und weitergehen will.
Augenblicke, Sekunden. So schnell und plötzlich wie das Unglück gekommen ist, scheint alles wieder gut. Wenigstens für den Moment, für zwei Menschen und zwei Elben.

Bregond

Herr Bergland

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24

Donnerstag, 22. Mai 2014, 20:33

Schweigend waren sie die letzte Stunde durch enge meist modrig riechende Gänge gekrochen. Nie war genug Platz um sich auf zu richten, es reichte meistens nur um auf allen vieren wie Tiere durch das Gedärm der Stadt zu kriechen. Niemand hatte die Ereignisse in der Dämonengrotte angesprochen, ein jeder wußte das die erste Begegnung alles andere als glücklich verlaufen war. Nur mit viel Glück waren sie dem sicherten Tot entkommen. Glück und der Zauberkraft einer Druidin, besonders Lyona schien der Tod der Männer nahe zu gehen auch wenn sie versuchte tapfer dies alles zu überspielen.
Lorwen hatte noch einmal ihren Zauber Lichtzauber gewirkt, ihn aber so gedämpft das nur ein schwaches Leuchten die Tunnel erleuchtet und sie sehen konnten wohin sie griffen. Irgendwann öffnet sich neben Bregond die Wand in eine Grotte von mehren Schritt in der breite und auch der höhe, so das sie erleichtert ihre schmerzenden Rücken durchdrücken können. Der Elb nimmt eine der Fackeln aus dem Ölzeug und zündet sie mit Feuerstein und Zunder an. „ Ein Feuer vertreibt die Kälte in den Knochen, dies scheint mir ein guter Platz um kurz auszuruhen und vielleicht etwas zu Essen.“ Bregond sucht sich einen Platz und lässt sich auf den Boden nieder, kurz schaut er in die Runde nimmt dann sein Schwert und beginnt es zu reinigen und zu trocknen. Fast liebevoll kümmert er sich um seine Waffe. „ Der bleiche Krieger war kein gewöhnlicher Krieger, er war mir ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen im Schwertkampf.“ spricht er, obwohl er niemanden direkt anspricht. „ Das war eine gute Lektion für uns alle denke ich, wir sind blauäugig hier herabgestiegen und hätten fast mit dem Leben bezahlt. Hier gelten andere Gesetze nur der Stärkste überlebt, derjenige der keine Skrupel hat.“ Auch wenn er Lyona nicht direkt anschaut weiß jeder das der dunkle Elb die junge Frau meint. „ Nun gut, lassen wir die Köpfe nicht hängen, wir haben uns gut geschlagen gegen diese Schurkenbande , außerdem sind wir nun im Vorteil, glaubt der bleiche Krieger doch das er uns geschlagen hat mit seinem Wasser. Soll er sich nur sicher fühlen!“ Sorgsam verstaut er alles wieder in seinen Rucksack und als er aufschaut liegt ein zuversichtliches Lächeln auf seinen Lippen. „ Tun wir das wozu wir hergekommen sind. Suchen und Finden wir Skor. Lorwen euere Magie hat uns vor den Schurken gewarnt, könnt ihr sie nicht noch einmal befragen damit sie uns den richtigen Weg zeigt?“ Kurz dreht er sich zu Learcan um mustert ihn und nickt ihm anerkennend zu. „ Eure Stärke und euer Mut haben uns alle da unten gerettet, es gereicht euch und eurer Familie zur Ehre Nordmann. Ich stehe in eurer Schuld, wann immer ihr meine Hilfe benötigt scheut nicht sie einzufordern.“ Bregond steht auf und neigt respektvoll den Kopf. Das Fackellicht lässt alles in unwirkliche sprunghafte Schatten verschwimmen. Hier standen sie nun und zumindest Bregond war bereit und erpicht Skor zu finden und alle wieder lebend aus dieser unwirklichen Finsternis die ihm so nah war heraus zu führen.
Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr.

25

Sonntag, 25. Mai 2014, 12:38

Schmunzelnd stellt Lorwen fest, dass der Nordländer mit seiner brachialen Art den Bewusstlosen sich selbst überlassen will. Es liegt weniger an seiner Haltung, die ist zuweilen nordisch, sondern an seinem Gesichtsausdruck. Er wollte es nicht und der Missmut wiegt nicht wenig. Dafür ist er allerdings fest entschlossen zu Letzt hinauf zu steigen. Lorwen hat dazu keine Idee wie er das anstellen will, aber so weit kommt es auch nicht. Der Hohlkopf an Gauner beschließt nämlich dummerweise sich gegen Rettung aus der Not. "Oh!", kommentiert die Druidin den Schlag in Learcans Antlitz. Der hatte gesessen. Dann kommt es wie es kommen muss, wenn man gestärkt wie ein Branbär mal zuschlägt. Einfach mal eben so.
Es knackt gräzig und das Resultat ist bezeichnend. Eben Gesichtsmatsch.
Dazu das schuldbewusste Dreinschauen eines überraschten Normander. Es war irgendwie tragisch und ja... Komisch.
Diese Kräfteverhältnis aus Tragik und Komik verliert sich aber rasch und entwickelt ein ausgereiftes Drama in vier Akte.
Ein Glück trägt Learcan die Kräfte eines 400 Stein schweren Kraftpacketes als die Wassermassen über ihn hereinbrechen. Eine ganze Weile sieht sie ihn nicht, da endlich taucht er als Wasserratte zu Lande wieder auf.
Seine Art ist erheiternd. Schon steht er frisch gebadet zum Aufbruch bereit.

"Zu dem Hemd kommt wohl noch eine Hose hinzu." Wie Lyona auch, sieht Lorwen den Nordmann erleichtert und erstaunt an. Dazu gesellt sich allerdings der Schalk. Mit dem Kerl könnte sogar ein Bad in Unrat gefallen finden, doch würde sie relativ klares Wasser wie hier geschehen vorziehen.
Danach ging es mehr schweigend als lustig und vor allem krabbelnd statt gehend voran. Neben Licht brauchte sie noch den Mut. Es kostet ihr vieles ab, in der Enge Untertage und so schreit alles an und in ihr nach einer Rast.
Und so nickt die Druidin nur vor Erleichterung als die ersehnte Pause in einer Grotte wirklich wird.
Bregond spricht in den Raum. Seine Ansicht teilt sie nur in Teilen. Ja, der Anführer war in seiner Position zu Recht, aber Lorwen war sich ihrer Sache keinesfalls leichthin und um ihr gefährlich zu werden brauchte es auch mehr als eine hübsche Juwellenwaffe. Die allerdings, so ist sich die Druidin sicher, noch für großen Ärger sorgen würde. Das war nichts auf das der Bleiche verzichten gedenkt, dessen ist sich zumindest Lorwen klar.
Ihn würden sie wiedersehen.

Die Druidin steht und streckt ihre Glieder. "Der weiß mit Sicherheit schon längst, dass uns das Wasser nicht erwischt hat. Dieser olle Dolch wird uns nochmals mit ihm vertraut machen. Verlasst euch drauf, dass ist so sicher wie die Tatsache, dass er uns aus dem Weg räumen will. Ich kann euch sagen was hier an Leben rum rennt, und was. Nicht aber ob es Skor ist. Lässt uns aufbrechen. Ich will wirklich aus dem stinkenden Loch heraus."

Erst als die Gruppe marschbereit ist wirkt sie den Zauber und führt sie weiter. Schon allein um den bevorstehenden Zusammenprall mit dem Meuchelmörder zuvorzukommen.
Viele Herschläge später hebt sie warnend die Hand. Sie kommen in den Einzugsbereich von Menschen.
"Menschen bewegen sich aus dem Wirkbereich hinein und hinaus. Seid auf der Hut, wir sind nicht einmal geduldet hier."

--> Flüstergrotten?

26

Sonntag, 25. Mai 2014, 19:07

Mühsamer als zuvor bewegen sie sich in dem Tunnelsystem vorwärts. Learcan ist froh, als sie eine Stelle finden, wo sie aufrecht stehen und eine Pause einlegen können. Erleichtert streckt der große Nordmann den Rücken durch und rückt dann nahe an das kleine Feuer der Fackel, um sich zu wärmen. In nassen Sachen herumzulaufen ist alles andere als angenehm. Ihm ist kalt und zu seinem Bedauern lässt die Wirkung von Lorwens Zauber bereits nach. Seine Bärenkräfte schwinden. Learcan ist wieder ganz er selbst.
Als von Essen die Rede ist, erinnert er sich an die kleinen Kuchen, die er in der Bäckerei gekauft hat. Das Wasser hat sie in einen ungenießbaren, matschigen Brei verwandelt. Aber Learcan ist ohnehin der Appetit vergangen.
Nachdenklich folgt er Bregonds und Lorwens Überlegungen zu dem bleichen Krieger und macht sich seine eigenen Gedanken dazu, die alles andere als fröhlich sind. Er wirft Lyona einen besorgten Blick zu. Auch Learcan geht davon aus, dass es zu einer erneuten Begegnung mit dem bleichen Krieger kommen wird. Oder mit anderen, die vielleicht nicht besser sind. Die Elben haben Recht: Sie sollten wirklich so schnell wie möglich diesen Skor finden und dann zügig von hier verschwinden.

Learcan erhebt sich und neigt dankend den Kopf vor Bregond. Noble Worte des Dankes schwirren durch seinen Kopf, die er auf Bregonds Rede erwidern könnte. Aber Learcan lächelt nur und haut dem Elben dann freundschaftlich auf die Schulter. Damit ist aus seiner Sicht alles gesagt. Das Pläuschchen ist beendet. Es ist Zeit weiterzugehen. Während Lorwen und Bregond vorangehen, bleibt Learcan hinten, um ihnen den Rücken zu sichern. Zunächst bleibt alles ruhig. Doch dann warnt Lorwen erneut vor der Nähe anderer Menschen. Still und möglichst lautlos bleibt die Gruppe stehen und lauscht. Von irgendwo dringen entfernte Geräusche zu ihnen. Ein krächzender Singsang. Doch die Stimme ist viel zu weit entfernt, um für ein menschliches Ohr verständlich zu sein. Der Nordmann strafft sich und schärft all seine Sinne. Fragend sieht er zuerst Bregond, dann Lorwen an. Die beiden besitzen die schärferen Sinne und können sicher mehr erkennen.
"Einen Einzelnen könnte man vielleicht befragen, ob er euren Freund gesehen hat?", schlägt Learcan leise flüsternd vor, denn er hat keine Vorstellung davon, wie sie hier in dem fremden Gewirr aus Kanälen, Grotten und Gängen, in denen es zudem von Feinden wimmelt, den verloren gegangenen Freund finden sollen.

-> Flüstergrotten

Lyona

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27

Montag, 26. Mai 2014, 20:32

Ihr Kopf sagt, sie solle weitergehen, denn natürlich drängt es sie fort, will sie gar nicht lange an einem Flecken bleiben. Gehen muss sie und so schnell wie möglich Skor finden. Es ist eine Suche und eine einzige Flucht. Aber sie brauchen alle eine Pause. Der Anderen Nacken sind steif, auch Lyona ist froh über ein Ende des Gebücktgehens, dabei hat sie noch das größte Glück und Learcan es viele Sekhel mühseliger.
Als sie erst einmal sitzt, sinkt schwere Müdigkeit in ihre Glieder und sie ist froh über einen Bissen und das wärmende Fackellicht. Dennoch darf ihre Achtsamkeit niemals nachlassen. Sie beobachtet Bregond beim Reinigen seiner Klinge und dreht ihren funkelnden Dolch in den Händen. Ist er denn ihrer? Lyona ist sich wohl bewusst, dass sie eine schöne Beute bei sich trägt. Vielleicht sollte sie gleich die Finger davon lassen, statt gierige Augen auf sich zu ziehen. Oder sie schnell genug einsetzen.
Sie macht sich daran, die Klinge wieder gut unter ihrem Umhang zu verbergen und schweigt dabei zu jedem Wort, das sich an sie richten will. Dass nur der Stärkste überlebt, ist ein Gesetz der Natur, auch über der Erde. Doch zu Stärke kommen List und Gewandtheit und das weiß sie selbst nur gut.
Ja, Lorwens Meinung gibt ihr zu denken und sie fürchtet, dass die Elbin recht hat. Nur fort mit dem Dolch, wünscht sie auf der einen Seite, bloß gut, ihn zu haben, auf der anderen.

Weiter geht es über glitschig-nassen Boden, durch Gestank und enge Dunkelheit. Lorwens einer Zauber erhellt, während der andere warnt. Menschen, diesmal nicht lauernd kommend, sondern stetig gehend in der Nähe. Menschen, die trotzdem angreifen können. Skor gefangen halten? Skor getötet... Es gibt keinen Beweis...
Nein, Schluss! Jetzt sind sie nur Gefahr und Vorsicht ist wie die richtige Menge Furcht geboten. Lyona fühlt den Griff des Dolches unter dem Wollstoff. Kein Kampf!, denkt sie, bittet sie.

- - - -
Einige Schritte weiter im Dunkel singt ein alter, filzbärtiger Mann ein einsames Lied.
„Flötenspiel auf Knochenbein
klingt nun gleich für Rattenhain,
Rattenviecher, Graugetier,
kommt nur alle her zu mir.“
Ein paar Mal wiederholt er diese wenigen Silben, dann setzt er seine bleiche Knochenflöte an den Mund und spielt seine oft erklungene Melodie. Es scharrt und kratzt und fiept, als seine Beute sich auf den Weg macht.
Ja, denkt er bei sich, 'n paar Ratten mit meinem Stock... Viel mehr hab' ich nich' zu tun...
- - - -

Die Stimme dringt an Lyonas Ohr, von den Worten versteht sie sehr undeutliche Bruchstücke. Immerhin „Knochenbein“, wobei es nur Schlechtes bedeuten kann. Bald darauf vernimmt sie den fernen Klang einer Flöte und erstaunt beobachtet sie die wenigen, aber eindeutig sich ansammelnden Ratten. Keine Furcht, keine Flucht, aber der Wunsch, zu dem Ursprung dieses Liedes zu gelangen.
Die Tiere flitzen an ihnen vorbei, bis sie mit einem Mal nicht mehr weiter fortlaufen. Der spielende Mann kommt auf sie zu. Lyona starrt unruhig in die Dunkelheit, bis sie langsam die Formen einer Gestalt erkennt. Ein langer Umhang, ein unförmiger Hut.
„He...ho!“, ruft der Alte, ruft Rattenhain, als er der Gruppe gewahr wird.
„Schon wieder...“, setzt er noch hinzu, 'Schon wieder Eindringlinge' denkend.
Sein Blick ruht scharf auf allen und ein bisschen länger auf Learcan, der die Armbrust hält. Dabei fehlen ihm doch die Bolzen...

Bregond

Herr Bergland

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Beruf: Silberschmied

Wohnort: Der Turm des Verrückten

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28

Montag, 26. Mai 2014, 21:32

Bregond hat seit einiger Zeit das Gefühl sich abwärts zu bewegen, der Boden ist nicht mehr von Abwasser bedeckt und selbst der beissende Gestank lässt nach , zumindest hat er den Eindruck. Natürlich weiß er auch das sich seine Sinne leicht täuschen lassen und das er sich unter umständen nur an den Geruch gewöhnt. Lorwen die Druidin geht konzentriert und schweigend neben ihm, inzwischen verlässt er sich auf ihre Magie, sie wird ihn warnen wenn etwas gefährliches ihren Weg kreuzt.
Zweimal mussten sie einen Tunnel wieder zurück gehen , das eine mal war der Weg durch schweres Geröll verschüttet und das zweite mal fehlte eine Holzbrücke über einen breiten und unergründlich tiefen Spalt, sie wollten es nicht wagen über die Kluft hinweg zu springen und so erkunden sie gerade den dritten Gang als Lorwen warnend die Hand hebt und stehen bleibt. Zuerst nimmt der Elb nichts wahr, doch vertraut er auf die Elbin und lauscht angespannt. Kurze Zeit später hört er ebenso die Geräusche , angespannt starrt er in den dunklen Tunnel und noch bevor Rattenhain in Sicht kommt, hört er die Musik des Alten. Ein Mann hier unten und scheinbar alleine. Bregond gibt den anderen zu verstehen die Waffen erstmal stecken zu lassen, aber weiter auf der Hut zu sein. Er weiß das Lorwen mit ihren Zaubern und ihrer Schnelligkeit bei ihm sein kann um ihm den Rücken zu decken, auch der Nordmann nickt ihm mit grimmigen Blick zu, bereit Lyona mit seinem Leben zu verteidigen. Also tritt Bregond vor und mit seinem Gesicht passiert etwas seltsames, eben noch angespannt wirkt es jetzt freundlich und fast ein wenig einfältig.
„ Ah was bin ich froh euch zu sehen“ trällert er in einem freundlich klingendem Singsang, dabei tritt er auf den Alten zu und verringert dabei den Abstand auf wenige Schritt, dann verbeugt er sich und schwingt dabei einen imaginieren Hut. „ Die erste Menschliche Seele in dieser ach so trostlosen Gegend, euch schicken die Götter, meine Freunde und ich sind wohl vom Weg abgekommen und nun finden wir nicht mehr nach Hause“ Rattenhain hällt noch seine Knochenflötte in den Händen und schaut ihn mit Untertassenteller großen Augen an, er hatte schon viel gesehen und erlebt in seinem Leben, aber einen schwarzen Elben mit schlohweißem Haar der scheinbar nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte war selbst ihm neu und nur schwer bringt er eine stammelnde Begrüßung zustande. „ Mein großer Freund hier der Graf von Greifenhein“ dabei zeigt er auf Learcan „ ist ein Freund der, nun wie soll ich es sagen, er liebt es zu lieben“ wieder schaut Rattenhain ihn verständnislos an, was bitte war das für eine verrückte Truppe. Er zuckt kurz mit den Schultern, steckt dabei seine Flöte in die Schärpe unter seinem Umhang. „ Nunja guter Mann, wir waren also auf dem Wolfsmarkt und in einer Herberge mit dem schönen Namen die schwarze Orchide oder so ähnlich, es war eine harte Nacht oder auch zwei das weiß ja keiner und nun ja jetzt vermissen wir nicht nur einen großen Teil unseres Geldes, nein es kommt noch schlimmer müsst ihr wissen! Die beiden Frauen hier, jetzt zeigt er auf Lyona und Lorwen haben sich da unten einen eigenen Liebesknaben zugelegt, ich kann euch sagen der war nicht billig, aber unter uns, wer versteht schon die Frauen?“ Bregond geht wieder einen schritt näher auf Rattenhain zu und zwinkert ihm zu „ Und genau dieser Kerl ist uns, wie soll ich es sagen, er ist uns verloren gegangen, ihr habt nicht rein zufällig jemanden gesehen in den letzten Tagen der nicht hierher gehört und sich seltsam verhalten hat?“ Kurz pausiert der Elb in seinen Redefluss um dem Alten die Chance zu geben das ganze zu verdauen, der blinzelt nur und zeigt ein zahnloses Grinsen. „ Na wat is euch dat den wert Jungschen? Habt Schwein gehabt dat ich euch gefunden hab. Gibt hier andere die nicht so nett sind wie ich.“
Bregond lächelt und mit zuckersüßer Stimme spricht er weiter „ Ich wußte das hier ein ehrenhafter Geschäftsmann vor mir steht, die beiden Damen und auch der Graf von Greifenheim sind gut betucht und auch bereit euch an ihrem Glück teilhaben zu lassen, außerdem“ fügt er so leise hinzu das nur der Alte das hören kann „ lasse ich dir dein jämmerliches dreckiges Leben Alter Mann“ sein lächeln wirkt dabei weiter freundlich. Rattenhain versteift sich nickt dem schwarzen Elben dann zaghaft zu. „ Euer Spielzeug kam vor einigen Tagen hier vorbei, hatte Ärger mit einem Ghul, fast wäre er drauf gegangen. Ich konnte ihn gerade noch so retten. Wenn dieser Kerl, und ich denke das er das war, noch lebt ist er bei Azgaral! Ich könnte euch zu ihm bringen, wenn ihr das wünscht, gegen eine Belohnung versteht sich!“ Bregond nickt, natürlich ist er sich bewusst das dies eine Falle sein kann,aber eine bessere Spur hatten sie nicht, hofft er nur das seine Begleiter sein Spiel mitspielten.
Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr.

29

Mittwoch, 28. Mai 2014, 22:30

Lorwen weiß wann man besser den Mund hält. Hier in diesem Moment fällt ihr es wirklich leicht zu schweigen, denn ihr würde nichts aber auch wirklich nichts einfallen was man dem zuckersüß gesprochenem geistlosem Geschwafel noch hinzufügen könnte. Schnell ist der Kampfstab ein Wanderstock. Auch ein dümmliches Gesicht schaut aus der aufgezogenen Karputze. Hier und da mimt sie ein albernes Kichern.

Wenn wir hier raus kommen, drehe ich dir den Kopf wie ein Käuzchen! Nur mit 271 Grad.

Irgendwie gefällt das Auftreten, was der Druidin nicht verständlich ist um nicht zu sagen völlig unverständlich, und der Rattenfreund plaudert in bester kaffeeklatschmanier ähnlich wie Bregond und lockt sie, und dessen ist Lorwen sich sicher, direkt auf den einzig möglichen Weg in eine Falle. Es könnte nicht lauter schreien und doch mag es ihrer aller alleinige Chance sein, die zu vertun gefährlich wäre und hier unten mit anderen Gesetzen tödlich sein könnte.

Wie passt jetzt aber ein Guhl in das Bild?

So folgen sie ihm kreuz und quer, weg von den Zweibeiner zuvor und doch tiefer in das Gewirr hinein. Immer wieder wirkt sie den Zauber Aufspüren. Eine Überraschung reichte...

Hoffentlich reicht das..

30

Freitag, 30. Mai 2014, 17:22

Schon wieder Ratten. Und eine von ihnen spielt Flöte... Seufzend betrachtet Learcan die Nager, die zu seinen Füßen vorbeihuschen und mustert dann die zerlumpte Gestalt, die sich ihnen nähert. Learcans erster Blick gilt dabei offenen oder versteckt geführten Waffen. Der alte Mann mit dem Zauselbart trägt einen eisenverstärkten Stock bei sich. Halb verborgen unter seinem fadenscheinigen Mantel, aber Learcan hat ein Auge für so etwas. Ob die Flöte auch als Waffe zu zählen ist, sei dahingestellt.

Angespannt, aber abwartend steht der Nordmann bereit, um einzugreifen, falls dies nötig wird. Doch Bregond wählt eine neue Taktik und stellt dabei ein beeindruckendes schauspielerisches Talent zur Schau. Mit Erfolg! Der Alte wirkt verdattert und gibt sich anschließend redselig und scheinbar kooperativ.
Graf von Greifenhein? Learcan verzieht das Gesicht zu einem schiefen Grinsen und nickt dann artig. Wenn es denn hilft, spielt er auch gerne den trotteligen Grafen oder was immer gewünscht wird.
Allerdings ist Learcan nicht wohl dabei, dem Alten vertrauensvoll zu folgen. Ähnlich wie Lorwen wittert er eine Falle. Aber eine sinnvolle Alternative gibt es derzeit nicht. Daher folgt der Nordmann schweigend als Letzter und sieht sich dabei immer wieder besorgt um.

Das Höhlensystem, in dem sie sich jetzt befinden, ist noch unübersichtlicher als die nassen Gänge, die sie zuvor durchquerten. Überall klaffen riesige Löcher im Gestein. Manche davon sind neue Wege, die sich rechts und links auftun, andere enden scheinbar im Nichts oder in kleinen Grotten. Rattenhain führt sie sehr zielsicher weiter. Niemals zögert er oder bleibt gar stehen, um sich zu orientieren. Noch immer begleiten zwei einzelne Ratten die kleine Gruppe und Learcan fragt sich schaudernd, ob der Alte die Ratten mit sich führt oder ob es sich vielleicht genau umgekehrt verhält.
Vergeblich versucht Learcan, sich den Weg zu merken. Denn wie sollen sie sonst jemals ohne Hilfe wieder hinaus finden? Es ist nahezu unmöglich, die Orientierung zu behalten.Erschwerend kommt hinzu, dass der Weg immer enger wird. Oft können sie nur hintereinander gehen. Die Decke ist niedrig und die Felsen rechts und links zum Greifen nah. Ein Schwert ist hier nahezu nutzlos. Learcan könnte es in der Enge gar nicht ziehen, geschweige denn vernünftig führen. Sind sie bereits in eine Falle geführt worden? Learcan hat ein sehr ungutes Gefühl.

Nach einer gefühlten Ewigkeit bleibt der alte Mann stehen und deutet nach vorne. "Hehe, wir sind da", sagt er und grinst sein zahnloses Grinsen.

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