You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Weltenstadt Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Ibina

Unregistered

196

Friday, February 20th 2015, 8:41am

Kommend vom Nordtor-



Eisfrost 515 - Abend

Da steht sie also. Allein, irgendwo in einer großen, ihr unbekannten Stadt. Minuten lang versucht sie sich in der fremden Umgebung zurecht zu finden. Rechts neben ihr waren viele Thempel zu finden aber weit und breit keine Unterkunft. Ibinas Magen knurrte. Sie hatte schon lange keine ordentliche Malzeit bekommen. Mit einem Seufzen greift sie in eine kleine Umhängetasche aus Stoff und zieht einpaar Münzen heraus. "Das reicht niemals" murmelt das Mädchen vor sich hin und streichelt ihr Pferd.
Warum war sie nur jemals weg gegangen? Jetzt fehlt ihr nicht nur ihre Mutter, nein auch ihre kleine Schwester und ihr guter Vater. Noch immer ist sie den Tränen nahe, wenn sie sich daran erinnert was die kranke Frau auf dem Sterbebett zu ihr gesagt hatte. "Pass auf sie auf, Schatz." Die Worte hallen in Ibinas Kopf wieder und ehe sie sich wieder fangen kann und an ihre jetzige Situation denkt, findet eine kleine Träne den Weg aus Ibinas braunen Augen. schnell wischt sie sie weg und versucht sich wieder zu konzentrieren. und da erkennt sie die einzigste Möglichkeit, um an etwas Geld zu kommen, eine Möglichkeit, die ihr ganz und garnicht gefällt und von der ihr jeder Anständige Mensch abgeraten hätte. Sie musste stehlen. Unschuldige nette Leute um ihren Besitz betrügen.
Ihr ist klar, das sie geschickte Finger hat und auch, dass sie ohne Mühe jemanden einpaar Münzen aus der Tasche stibizen kann. Aber armen Bauern, die selbst nicht sehr viel besaßen, würde Ibina niemals bestehlen. Aber was bleibt ihr anderes Übrig? Sie würde wohl kaum auf einen reichen Herzog stoßen, der ihr ganz mirnichts dirnichts Geld schenkt. Sie zieht ihre Kaputze weit über ihren Kopf und verschränkt leicht zitternd die Arme vor der Brust. Für Ibina war es eine kalte Nacht, da sie nur dünne Kleider, die (üblich für Ostländer) wunderschöne Muster am Saum aufweisen.
Eine Weile betrachtet sie die großen Thempel. Dann schweift ihr Blick hinüber zu den anderen Häusern. Sie sehen so mickrik im vergleich zu diesen Thempeln aus. Dann weis sie was sie tun muss. Sie will nach einer Unterkunft suchen. Langsam trottet sie die lange Straße entlang, und obwohl sie schon ein ganzes Stück hinter sich gelegt hat, kommt sie sich vor als würden ihre Füße rutieren und doch kommt sie nicht von der Stelle.

Diantha

Professional

Posts: 968

Occupation: Studentin

Location: Nürnberg

  • Send private message

197

Friday, February 20th 2015, 9:58am

Eisfrost 515

Gut gelaunt tritt Diantha aus ihrem Laden auf die Straße und schließt sorgsam ab. Es war ein erfolgreicher Tag gewesen, eine reiche Edelfrau aus Blurraent hatte ihren Frust gegenüber ihrem Ehemann in glänzende Juwelen und abbauen wollen – wozu Diantha ihr nur zu gerne behilflich gewesen war. Im Großen und Ganzen läuft der Laden weiterhin gut, doch man kann nie vorhersagen wie ein Tag werden wird, es sei denn, es steht ein Fest kurz bevor, dann ist immer mit einem guten Umsatz zu rechnen. Diese Unplanbarkeit hat auch ihren Reiz, so wird es immerhin nie langweilig. Seit einer Weile hat sich nun auch eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Zeiten eingestellt, zu denen Nessa, Sile und Diantha im Laden sind, sodass die Immerfrosterin an drei Tagen in der Woche nachmittags bei ihren Kindern sein kann, um etwas zu unternehmen. Diesen Sturmwird ist der Laden seit zwei Jahren eröffnet, kaum zu fassen! Noch etwas ist kaum vorstellbar: Dass Njáll jetzt bald in die Schule gehen würde, der Kleine freut sich schon wie verrückt darauf, endlich zu den „Großen“ gehören zu können. Auch Fianryn und Connavar haben sich verändert, sie wachsen momentan im Sauseschritt aus jedem neuen Satz Kleidung und fangen an sich zumindest phasenweise wie Jugendliche aufzuführen. Das war Diantha zuletzt wirklich bewusst geworden, als sie Connavar ertappte, als er verstohlen einen hübschen jungen Küchenmagd hinterhersah. Tja, man kann sie nicht am Großwerden hindern. Solange sie nur gucken, gibt es ja ohnehin kein Problem…, denkt die Immerfrosterin, als sie ihren Schlüssel tief in die Tasche steckt und sich auf den Heimweg macht.

Es ist bei weitem nicht mehr so kalt, wie es noch vor wenigen Wochen war, doch gerade abends zieht eine unangenehm feuchte Kälte um die Häuser. Nichts wie nach Hause!, denkt sich Diantha, als ihr eine kleine, schmale Gestalt ins Auge fällt. Es ist ein Mädchen von schätzungsweise fünfzehn Jahren und es scheint ganz offensichtlich zu frieren, was Diantha aber besonders auffällt, ist die ungewöhnliche Kleidung. Der Rock, der unter ihrer dünnen Jacke zu erkennen ist, ist offensichtlich nach Art der Ostlande gefertigt, die Muster verraten es ganz eindeutig. Das ist doch viel zu kalt!, regt sich Dianthas Mutterinstinkt prompt. Noch einmal lässt die Immerfrosterin kurz den Blick über das Mädchen schweifen, dann entscheidet sie, dass keine Gefahr von der Kleinen ausgeht und es sich wohl auch nicht um einen Hinterhalt oder dergleichen handelt. Es wirkt auch nicht so, als wisse die Kleine, wo sie hin will oder auch nur, wo genau sie ist, sie trottet einfach vor sich hin und sieht unglücklich aus. Durchaus darauf eingestellt, dass sie gleich angeblafft werden könnte – so wie sie es in diesem Alter bei dieser Frage sicherlich getan hätte – steuert Diantha auf das Mädchen zu und richtet das Wort an sie: „Hallo, alles in Ordnung bei dir?“ Ihre Stimme ist kaum zu überhören und doch braucht die Kleine einen Moment, bis sie reagiert, so als sei es unmöglich, dass Diantha wirklich sie meint. „Hast du dich verlaufen?“
The thing with words is that meaning can twist just like a snake.
(Terry Prachett, Lords and Ladies)

Ibina

Unregistered

198

Friday, February 20th 2015, 11:03am

Eisfrost 515

Die Ostländerin zuckt leicht zusammen als sie plötzlich eine Stimme hört. Sie mustert die Person die sie angesprochen hat eine Weile und überlegt ob sie ihr vertrauen konnte. "Verlaufen ist da wohl das falsche Wort." Antwortet Ibina, nachdem sie beschlossen hatte der blonden Frau zu vertrauen. "ich bin gerade erst über das Nordtor in die Stadt gekommen." Meint sie und lächelt etwas. Die Frau wirkt nett. Vieleicht konnte die Frau ihr helfen. Ibina hofft inständig sie würde sie hier nicht allein lassen. Nicht nur das es kalt war, allmählich wurde es immer dunkler und dunkler und auf keinen Fall will Ibina die Nacht allein, draußen im Dunkeln verbringen.
Früher hatte sich Ibinas Mutter neben sie gesetzt und ihr etwas vorgesungen. Es war ihr ganz persönliches Lied. Aber Ibinas Schwester behauptete fest, es sei eher ein Gedicht, aber das tat nichts zur Sache. Und dieses Lied sang ihre Mutter immer wenn ibina von schrecklichen Ängsten geplagt wurde. Einmal tobte ein schrecklicher Sturm, der alles mit sich riss Draußen und die Äste und der Wind peitschten nur so gegen die Fenster. Ibina hatte sich geweigert zu essen oder zu schlafen bevor ihre Mutter ihr nicht eben dieses eine Lied vor gesungen hatte.
Das Mädchen grinst bei dem Gedanken. Oh wie sehr wünscht sie sich diese zeit doch zurück.
Ibina ist kurz davor nach einer Untrkunft oder wenigstens nach etwas zum essen zu fragen, aber da dies keinen guten Eindruck machen würde, hielt sie lieber den Mund.
Ibina schaute auf den Boden. Ihre Nase war leicht gerötet von der kalten Luft. Sie hat sich völlig falsch gekleidet, zumindest für eine Reise wie die, die sie endlich hinter sich hat. "Wissen sie ob es hier in der Nähe eine Unterkunft gibt?" Fragt sie schließlich und hoffte die Frau konnte ihr weiter helfen.

Diantha

Professional

Posts: 968

Occupation: Studentin

Location: Nürnberg

  • Send private message

199

Friday, February 20th 2015, 11:59am

Ein hoffnungsvoller Blick aus hübschen haselnussbraunen Augen richtet sich auf Diantha. >„Ich bin gerade erst über das Nordtor in die Stadt gekommen"<, stellt das Mädchen fest und bemüht sich um ein Lächeln, doch die Verzweiflung ist ihr anzusehen. Bei den Göttern – sie hat gar kein Ziel, sie weiß nicht wohin! Mitleid steigt in Diantha hoch, wer bitte schön, lässt sein Kind ganz allein in eine Stadt wie Talyra reisen und gibt ihm nicht einmal einen Anhaltspunkt, wohin es sich wenden soll? Andererseits wirkt ihr Gegenüber von Nahem sogar ein weniger älter, vielleicht ist sie sogar schon fünfzehn und damit eher eine junge Frau, als ein Mädchen. Nur weil sie kein Kind mehr ist, braucht sie trotzdem Hilfe, entschließt Diantha kurzerhand. Wer weiß, woher sie stammt, wer weiß, ob sie vielleicht ganz allein auf dieser Welt ist und niemanden hat, der sich um sie sorgt. In ihrem derzeitigen Zustand würde die Kleine jedenfalls sehr bald Opfer von Straßenkindern oder dergleichen werden. Für die wäre sie ein gefundenes Fressen! Doch dazu wird Diantha es nicht kommen lassen, zur Not würde sie auch für ein Bett für die Kleine bezahlen. Aber zuerst braucht sie etwas zu essen!

Die Kleine überwindet sich schließlich, nach einer Unterkunft zu fragen und die Immerfrosterin beantwortet die Frage mit einem Lächeln und den Worten: „Da weiß ich genau den richtigen Ort. Oh, mein Name ist übrigens Diantha und wie heißt du?“ Sie wartet die Antwort des Mädchens ab, dann fährt sie fort: „Hast du schon einmal von der Goldenen Harfe gehört? Es ist eins der schönsten und größten Gasthäuser Talyras. Ich schlage vor, ich lade dich dorthin zu einem Teller Suppe ein und wir fragen, ob sie noch ein Bett frei haben. Was hältst du davon?“ Diantha weiß genau, dass sie die Kleine in ihrem derzeitigen Zustand nur Azra vor die Nase setzen muss und schon würden sich sämtliche Geldprobleme in Luft auflösen. Sie wäre nicht das erste verzweifelte Mädchen, das für eine Unterkunft in der Harfe nur mit Arbeit in der Schankstube bezahlen kann, bis es eine andere Wohn- oder Arbeitsmöglichkeit gefunden hat.
The thing with words is that meaning can twist just like a snake.
(Terry Prachett, Lords and Ladies)

Ibina

Unregistered

200

Friday, February 20th 2015, 12:42pm

"Mein Name ist Ibina." Antwortet sie. "Klingt nicht nach einem namen aus dem Osten, hab ich recht?" fragt Ibina Diantha, die anscheinend Kinder hat. "Wie lange lebst du schon hier?" Ibina wirkt nach dem kurzen Gespräch viel entspannter und vorallem fröhlicher als zuvor, was wohl auch daran liegt, das sie nicht stehlen muss. ihr ist zwar klar das sie dies früher oder später sowieso tun muss aber daran will sie noch garnicht denken.
"Meine Mutter war oft in der Harfe." Berichtet ibina. "Glaubet ihr das ich dort bleiben kann? Auch ohne Geld?"
Ibina ist klar das sie schnellstens eine Arbeit braucht um über die Runden zu kommen, egal welchen Beruf sie ausüben muss.
"Also gehen wir?" Fragt sie Diantha etwas ungeduldig. Ihr war in den letzten Minuten von Sekunde zu Sekunde kälter geworden und sie will nicht noch länger auf ihr kuscheliges Bett warten! "Oh und wisset ihr, wo ich das Pferd hin bringen kann?" Will sie noch wissen und mustert Diantha. Diantha ist hübsch und der Name passt gut zu ihr. Hoffentlich weis sie wo der alte Gaul bleiben kann. Er wäre Ibina nur im Weg und auf der Straße kann sie ihn nicht stehen lassen. Ibina streichelt über die Flanke des Pferdes, woraufhin dieses laut wiehert. "Vielen, vielen Dank Diantha!"
Bestimmt wirkt Das junge Mädchen wie ein kleines Kind auf Diantha, aber das ist ihr egal. Es wundert Ibina das sie nicht schüchtern auf den Boden starrt, so wie sie es sonst immer bei Fremden tut. Sie zupft
am gemusterten Saum ihres Rockes. Das Muster ist ihr bis gerade eben garnicht aufgefallen, weil Ibina ihre Kleidung relativ egal ist.

This post has been edited 5 times, last edit by "Ibina" (Feb 22nd 2015, 12:48pm)


Diantha

Professional

Posts: 968

Occupation: Studentin

Location: Nürnberg

  • Send private message

201

Saturday, February 21st 2015, 4:47pm

Ganz offensichtlich hat Diantha das Vertrauen der jungen Frau gegenüber gewonnen, denn diese beginnt von sich zu erzählen, wie sie heißt, wo sie her kommt und möchte von Diantha wissen, wie lange sie schon in der Stadt wohnt. Ibina schwankt von einer höflichen Anrede zu dem vertraulichen Du hin und her, was Diantha nicht weiter stört, was bei anderen Gesprächspartnern jedoch anders aussehen könnte. „Ich wohne jetzt seit acht Jahren hier und als ich in Talyra ankam hatte ich nichts als meine Kleidung und habe erst einmal einen Haufen Ärger verursacht“, bei der Erinnerung muss die Immerfrosterin lächeln. Der folgende Satz Ibinas verwundert sie dann ein wenig: >„Meine Mutter war oft in der Harfe.“< Das ist natürlich sehr günstig, vielleicht sagt Borgil mit seinem Elefantengedächtnis sogar der Name der Mutter etwas und er ist noch gewillter, sie bei sich unterkommen zu lassen. Aber warum hat sie sich dann nicht gleich dahin gewandt? Auf die Frage, ob Ibina wohl dort bleiben kann, auch ohne Geld, will Diantha sich vorsichtshalber lieber nicht festlegen: „Ich denke wir werden eine Möglichkeit finden. Es gibt dort auch sehr kleine Zimmer, die sind zwar nicht so schön ausgestattet, aber dafür deutlich günstiger sind. Vielleicht kannst du auch mit deiner Mitarbeit im Schankraum oder der Küche mithelfen. Kannst du kochen?“

Auf die Frage, ob sie losgehen können, führt die Immerfrosterin ihre neue Bekannte mit sicherem Schritt in Richtung Harfe, was nicht mehr allzu weit ist. Auf die Nachfrage, was Ibina mit ihrem Pferd machen kann, richtet Diantha ihre Aufmerksamkeit auf das Tier. Es erinnert mehr an einen alten Ackergaul, ist aber recht gut gepflegt. „Hm“, stellt die Immerfrosterin fest. „In der Harfe gibt es natürlich Unterstellplätze für Pferde, nur die kosten selbstredend auch etwas. Lass uns mal weitersehen, wenn wir dort sind.“ Zur Not stellen wir es für eine Nacht in der Steinfaust unter – danach muss sie aber sehen, ob sie es vielleicht verkaufen kann. Auch wenn sie für die Mähre vermutlich nicht mehr viel bekommt. >"Vielen, vielen Dank Diantha!"<, mit glänzenden Augen sieht Ibina zu ihr auf. „Gerne“, lächelt Diantha. Sie überqueren gerade den Marktplatz und eins möchte Diantha noch wissen, bevor die Frauen die Harfe betreten werden: „Was führt dich denn nach Talyra? Und noch dazu so ganz allein?“
The thing with words is that meaning can twist just like a snake.
(Terry Prachett, Lords and Ladies)

Ibina

Unregistered

202

Saturday, February 21st 2015, 6:00pm

Wenn Ibina auch nicht viel von dieser Stadt weis, eines weis sie ganz genau: In Diantha hat sie eine wundervolke Bekannte gefunden. Und sie ist über glücklich sie getroffen zu haben.
Langsam geht sie über den Marktplatz. Mit einem alten Gaul im Schleppzug ist es schon eine Heikle Sache, Geld zu bekommen. Zwar ist verkaufen eine Möglichkeit, aber das Pferd würe ihr nicht viel einbringen, wenn sie verkaufen würde.
Als Diantha fragt ob Ibina kochen kann, muss diese zugeben das, bei ihren Kochkünsten die ganze Harfe darunter leiden würde, also schüttelt sie denk kopf, währebd sie ihre neue Bekannte angrinst.

"Das ist komplizierter als man denkt." Antwortet Ibina auf Dianthas Frage hin. Und sie beginnt die Geschichte zu erzählen, das ihre Mutter an einer Krankheit verstorben und ihr Vater seit diesem grauenhaften Tag nur noch ein Trauriger Schatten eines einst so glücklichen und starken Mannes war. Ibina erzählt das sie ihre Familie durch etwas Geld, das sie in Talyra durch ehrliche Arbeit verdienen wolle, untetstützen will. "Und so bin ich mit dem....Pferd...hierher gekommen." endet sie.
"Aber ich hab dich getroffen und alles ist gut." Sie bemüht sich zu lächeln aber die Erinnerung an ihre Mutter trifft sie mehr als erwartet. Aber Ibina weis, dass Mairead (mutter) im Himmel ist und stets über ihr wacht.
Ihre Mutter ist auch der Grund wieso sie den Gaul nicht verkaufen will. Er gehörte einst ihr. und jede noch so kleine 'Erinnerung' bringt Ibina neuen Mut.

This post has been edited 1 times, last edit by "Ibina" (Feb 21st 2015, 7:09pm)


203

Sunday, February 22nd 2015, 5:13pm

Eisfrost 515 in der Nacht

Eine verängstigte Beobachterin

Mit ihrer kleinen schmutzigen Hand wischt sie sich den Rotz von der Nase, ihre Augen sind rot geschwollen und das von ihre Kleidung noch übrig ist hat schon vor sehr langer Zeit das letzte mal Wasser gesehen. Schnee, Eis und Matsch und das seit Wochen, dieses Wetter würde in naher Zukunft ihr Tot sein, natürlich könnte sie wie die anderen Kinder zu den Tempeln gehen und auf ihre Almosen hoffen, doch sie ist immer noch zu stolz dafür von diesen Gebet Schwestern etwas anzunehmen, sie würden sie nur in einen Badezuber stecken ihr die Haare kämmen und ihre Regeln aufzwingen, nein das ist nicht ihr Weg. Nicht das sie mit ihren elf Jahren weiß was ihr Weg ist, als sie im Sommer in die Stadt gebracht wurde nach dem Räuberüberfall auf ihr Dorf ist sie schnell getürmt und hat sich seitdem mit kleinen Diebstählen über Wasser gehalten. Jetzt hockt sie in dem kleinen Verschlag aus Holz und knabbert an einem drei Tage alten Brotkrumen, eine kleine grüne Stelle knibbelt sie ab. Es würde wieder eine lange kalte Nacht werden, verflixte Nase! Wieder wischt sie sich die Nase ab. Das Geräusch von knirschendem Schnee lässt sie inne halten, so spät abends ist hier in der Seitenstraße selten mit Besuch zu rechnen. Wie gebannt hält sie inne und versucht durch ein Astloch mehr zu sehen.
Es ist ein Mann groß und breitschultrig, sein Mantel geht bis zum Boden ein Schal bedeckt sein Gesicht und ein großer Hut mit einer lächerlich aussehender Feder wie sie seit letztem Sommer der letzte Schrei in Talyra sind bedeckt seinen Kopf. Unruhig geht er zwischen den Häuserwänden hin und her, schaut sich immer wieder nervös um und kommt dem Verschlag einmal recht nahe, doch das kleine Mädchen bemerkt er nicht. Sie versucht so wenig und fast lautlos zu atmen.
Wenig später kommen mehr Männer in die Gasse, keiner von ihnen macht einen Vertrauenswürdigen Eindruck auf die Kleine, alle tragen Waffen an ihren Gürteln. Schwerter,Knüppel aber Hauptsächlich Messer, fast sehen sie aus wie Seeleute. Sie hatte schon welche gesehen, als sie einen Monat im Perlenhafen Botendienste verrichtet hatte, diese Kerle sahen genauso ungepflegt und abgerissen aus. Fast hätte sie gelächelt, wenn sie nicht vor Angst erstarrt in ihrem Verschlag gesessen hätte. Sie sieht bestimmt nicht besser aus, der Winter hat allen schlimm mitgespielt.
„ Ihr kommt spät, ich bin es nicht gewohnt zu warten“ unterbricht der Hutträger ihre Gedanken, seine Stimme schroff und befehlend. „ Habt ihr meine Ware?“ Einer der vermeidlichen Seeleute tritt einen Schritt vor, sein Kinn trotzig nach vorne schiebend „ Klar haben wir, hast du unsere Münzen?“ Mit der linken winkt er einen seiner Kumpane heran, der einen Jutesack auf dem Rücken trägt, nach einer auffordernden Geste öffnet er schnell den Sack und tritt zurück. „ Es sind Geschwister! Junge und Mädchen, so wie ihr es gefordert habt und keine Angst niemand wird sie vermissen, es sind wie immer Straßenkinder.“ Der Hutträger nickt langsam, geht in die Knie und streicht dem blonden Mädchen, das kaum älter als fünf sechs Sommer sein mag über den Kopf. Bedächtig zieht er seine Hand zurück und blickt sie kurz an.
„ Sie haben sich gewehrt Herr, da haben wir ihnen einen klaps verpasst, das wird schon wieder“ versucht der Seemann mit erhobenen Händen noch zu beschwichtigen.
„ Das ist jetzt das vierte mal das du mir beschädigte Ware geliefert hast, du weißt was ich will und du ignorierst meine Wünsche nun zum wiederholten male, ich weiß ja das du dir Mühe gibt’s und immer alles versuchst, aber vielleicht muss ich dich erinnern mit wem du Geschäfte machst, so das du dir beim nächsten mal noch mehr Mühe gibst“ Plötzlich steht der große Mann mit dem Hut vor dem Seemann, eine Klinge in der Hand und seinen Kopf in der anderen, fast genüsslich setzt er die Klinge hinter dem Ohr an und schneidet fürchterlich langsam bis er das Ohr in der Hand hält. Der Seemann wimmert und presst sich beide Hände auf die blutende Wunde, keiner seiner Begleiter hat es gewagt einzugreifen, genauso erstarrt wie das Mädchen im Verschlag verharren sie regungslos in der Gasse. Der große Mann greift mit erschreckender Leichtigkeit den Jutesack, schwingt ihn sich über die Schulter und verlässt die Gasse. Erst spät in der Nacht, als sie wirklich sicher ist das niemand mehr in der kleinen Gasse ist traut sie sich heraus, ein blutiges Ohr ist alles was an die unwirkliche Szene erinnert. Sie fröstelt und diesmal hat es nichts mit der Kälte zu tun, unter den Straßenkindern wird sich schon seit langem eine Geschichte erzählt, sie hat es immer als Schauergeschichte abgetan, womit die älteren Kinder sie ärgern wollten. Irgendwie hat sie das Gefühl das mehr an dieser Geschichte dran ist, als sie bisher geglaubt hat. Doch wer sollte ihr schon glauben, also wird sie sich wohl ein neues Zuhause suchen müssen und sich öfter umschauen.
Die Geschichte vom Kinderfresser geht ihr nicht aus dem Kopf als auch sie die Gasse verlässt.
Ich lauf des öfteren Gefahr, zu vergessen wie schön das Leben bisher war.
Söhne Mannheims

Nathanael

Stadtbewohner

Posts: 183

Occupation: CoffeeClubBetreiber

Location: Bavaria

  • Send private message

204

Wednesday, February 25th 2015, 4:35pm

Irgendwo - Am Shentag, dem letzten Tag des Sommerfests


Ein ohrenbetäubender Knall lässt die Mauern des Hauses erbeben und Staub und kleine Holzsplitter auf Nathan und Rayyan herabrieseln. Für einen kurzen Moment ist der ehemalige Hexer geblendet, als plötzlich die Tür ihres Gefängnisses überraschend in tausend Stücke zerbirst. Im gleichen Augenblick durchflutet eine Druckwelle den gesamten Raum und schleudert ihn unsanft gegen die Steinwand. Nur unter Tränen erkennt er schließlich die Silhouette einer Frau im Türrahmen. Ihre Handbewegungen wirken seltsam vertraut. Magie? Doch bevor Nathan seinen Gedanken zu Ende fassen kann, erfüllt die nächste magische Welle den Raum und nimmt ihm fast den Atmen.
Was zum Henker soll das? War der Zauberer bis vor kurzem noch irritiert, so macht sich nun in dem ganzen Chaos, Staub und Kampfeslärm unterschwellige Panik und ein große Portion Wut in ihm breit. Es ist gefühlte Ewigkeiten her, dass der ehemalige Hexer dieses besondere Gribbeln in seinen Adern gespürt hat. Heiß wie Lava bahnt es sich seinen Weg in seinen gefesselten Gliedmaßen. Und so sehr er sich auch bemüht, sich zurückzuhalten und sich zu konzentrieren, er schafft es nicht dem Fluss der Energie Einhalt zu gebieten.
Mana…Energie…Scheiße….
Das sind eindeutig die falschen Gedanken!
Mehrere violette Energieblitze breiten sich konzentrisch um den Hexer herum aus. Einer davon trifft fast seinen Meister, der gerade noch rechtzeitig ausweichen kann. Ein weiterer Blitz durchbohrt einen der braunhäutigen Arschlöcher in die Schulter. Unverzüglich macht sich der Duft von verbranntem Fleisch breit und legt sich zusammen mit dem bitteren Geschmack von Ruß und erhitztem Metall auf Nathans Zunge. Seine Stirn ist nass. Der unkontrollierte Gebrauch von Magie hat ihm mehr Kraft geraubt, als ihm selber lieb ist. Wenigstens hat das explosionsartig freigewordene Mana die Fesseln an seinen Händen poröse werden lassen. Während Rayyan sich mit Hilfe des Dolches aus Nathans Stiefel schon von dem Strick befreit hat, windet sich der ehemalige Hexer, oder vielleicht doch nicht ganz so „ehemalige“, sondern eher „immer noch“ Hexer, aus seinen Fesseln.
"GNNGBLBLNMLLI!"*, brummelt Rayyan unverständlich zwischen seinem Knebel hervor
"Gmbblmmmmm!“**, antwortet ihm sein Schüler mit wütenden Gesichtsausdruck.
Hastig reißt er sich den Knebel aus dem Mund und sieht sich um. Rayyan ist inzwischen schon aufgesprungen und wirft einem der Männer, die auf die Frau in der Tür zustürzen, ein Messer mit aller Kraft entgegen. Erst jetzt kommt Nathan dazu, die Frau genauer zu betrachten. Kann das sein? Ist wirklich Rays "Angebetete"? Verfluchte Scheiße...
Kein Wunder das sein Meister total aus dem Häuschen ist! Doch viel Zeit zu überlegen haben Schüler und Meister sowieso nicht. Das Geklapper von mehreren die Steintreppe runterpolternden schweren Stiefeln erfüllt den Keller und verheißt die Ankunft von weiteren Gegnern. Táhirih stolpert in den Raum, allerdings hat sie davor noch mit fließenden Bewegungen ihrer Hände eine dichte Nebelwand im Gang vor ihr aufgebaut. So können ihre Gegner sie wenigstens nicht sofort erkennen.

Ob Nahtans Mana gänzlich verbraucht ist, kann er in all der Hektik nicht sagen. Besser ist es, sich nicht darauf zu verlassen. So eilt der Hexer ohne groß nachzudenken in Richtung Tür und zieht in der Eile seinen Dolch aus dem Hals des einen Wärters a, Boden. Der Holzgriff ist nass vom Blut des Mannes und rutscht in Nathans schweißnassen Händen. Neben den Wärter liegt ein abgerissenes Stück Brett. Es ist massiv, circa einen Schritt lang und schwer genug um einem Mann den Schädel zu spalten. Die Schritte und geflüsterte Worte in einer ihm fremden Sprache dringen nun lauter an sein Ohr. Nur noch ein Wimpernschlag dann werden die Ersten den Türrahmen erreichen. Fast geräuschlos drückt sich Nathan an die Wand neben der Tür, ein gutes Stück von der Gefahrenzone möglicher Zauber entfernt, in der einen Hand das Messer, in der anderen das Brett. Hier wartet er ab, in der Hoffnung das Rayan noch die eine oder andere magische Überraschung parat hat, die ihre Gegner pulverisiert oder zu mindestens so ablenkt, dass Nathan sich von hinten an sie heran schleichen kann, um sie dann unschädlich zu machen.

* BEI SARUNIRS SCHIMMLIGEM ARSCH PASS GEFÄLLIGST AUF!
** Verflucht. Denkst du das war Absicht!?!
Gut und Böse ist eine Frage des Standpunktes

205

Sunday, March 1st 2015, 9:24pm

Irgendwo in einer Gasse Anfang Taumond in der Stunde der Jungfrau.


In den letzten Tagen hat sich der Kalte Hauch etwas zurückgezogen und es wird langsam etwas milder, trotzdem ist es heute Nacht lausig kalt und nass. Schon seit Stunden nieselt es und durchnässt den Alten, scheinbar macht ihm das nicht aus, sitzt er doch ungerührt an seinem Ort wie schon seit fast einem Jahrzehnt wie jeder der diese Gasse nutzt zu berichten weiß. Es ist sein Platz und niemand macht ihm den streitig, fürchtet man doch von ihm verhext zu werden. Einst war er ein Dieb und Gauner, ein Glücksritter und Abenteurer, doch diese Zeit liegt lange hinter ihm und jeglicher Ruhm und Reichtum den er einst vielleicht besessen haben könnte ist vom Zahn der Zeit vertilgt, seine blinden Augen sind leer wie eine milchige Perle im Mondlicht und dennoch ist er ein Quell an Informationen weiß er scheinbar immer was in seinem Viertel vorgeht. Die Leute sagen das der Alte, wie er nur genannt wird, zwar nichts sieht aber seine Ohren überall hat. Gerüchte und Halbwahrheiten von den nützlichen und wichtigen Informationen, die ihm eine ganze Schar Straßenkinder zuflüstern zu trennen ist sein Talent.
Wie jedes Jahr im Winter sind auch dieses wieder einige seiner Kinder, wie er sie bezeichnet, dem kalten Hauch Sitechs zum Opfer gefallen. Natürlich versucht die Stadt mit ihren Priestern,Tempeln und Stadtgardisten umherstreifende Weisen von den Straßen zu holen, doch im letzten Jahr waren es einfach zu viele. Die Überfälle im Umland der Stadt hatten sehr viele Kinder in die Stadt gebracht, ohne Eltern oder Verwandte die sich um sie kümmern, natürlich gibt es auch diejenigen die sich gar nicht bevormunden lassen wollen durch eine verstaubte Priesterschaft und genau diese Kinder landen früher oder später bei ihm.
Doch neben dem Kältetot macht in den letzten vier Wochen das Gerücht die Runde das Kinder verschwinden, nicht Tot aufgefunden werden, nein sie verschwinden einfach und sie werden nicht verkauft oder versklavt, ist dem Sklavenhandel doch erst im Herbst ein gehöriger Dämpfer verpasst worden durch das Eingreifen der Stadtgardisten der Steinfaust, sie verschwinden einfach. Der Alte macht sich wirklich Sorgen um die Bälger, nicht das sie ihm ans Herz gewachsen wären, doch ohne sie wäre er ziemlich aufgeschmissen, beruht seine Macht doch eben auf diese Kinder. Gestern noch hatte er mit einem Mädchen gesprochen, ihre Stimme klang trotzig und der Alte hörte ihren Atem der rasselnd klang und nichts gutes für die Kleine bedeuten konnte. Ein Riese hatte sie gesagt, hätte zwei Kinder verschlungen, in einer verschneiten Nacht. Ein Geschwisterpaar, blond und Jung, einfach so und dann hätte der Riese noch dem einen Kerl einfach so den halben Kopf abgerissen, mit einem schaurigen Lachen und feuerroten Augen.
Ein Funke Wahrheit lag bestimmt in der Geschichte, doch nichts womit der Alte etwas anfangen konnte, schon die ganze Nacht grübelt er über das was die Kleine ihm berichtet hatte, allerdings ohne Erfolg. Um das Mädchen hat er sich aber gekümmert, sie würde keine Woche mehr leben, und so hat er einen Gefallen eingefordert und eine Witwe, doppelt so schwer wie er selber, hat sie bei sich aufgenommen. Der Alte ist kein schlechter Kerl, nicht mehr. Und vielleicht würde irgendein Gott ihm für das verzeihen was er vor so vielen Jahren verbrochen hatte, gestraft war er ja schon, hatten sie ihm sein Augenlicht genommen für seine Frevel!

Nicht weit vom Alten entfernt im Schutz der morgendlichen Stille und dem ersten Hahnenschrei schleicht ein großer Mann durch die Gassen von Talyra, einen großen Jutesack über die Schulter geworfen, er muss all seine Fertigkeiten aufbringen nicht von den Gardisten, die vermehrt durch die Gassen patrouillieren gesehen zu werden. Dieses Mal muss es das richtige sein, keines dieser dreckigen Straßenkinder, zwar dürr und scheinbar krank, aber aus dem Haus einer fetten alten Frau. Wie eine Furie hat sie gewütet, getreten, gebissen und gekratzt hat sie ihn, doch das Mädchen konnte sie dennoch nicht retten, ebenso wie ihr wertloses Dasein, das er mit dem Schlag einen Schürhackens auf ihren Kopf beendet hat, wie eine reife Melone war ihr Schädel zerplatzt. Warum sie so fett war und das Kind so dürr ist ist für ihn ein Rätsel, doch ihre Krankheit musste er erst Kurieren und sehen das sie etwas auf die Rippen bekommt, erst dann könnte er ihr Fett gewinnen das er so dringend benötigt. Ein diabolisches Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht auf. Nicht mehr lange und er würde über die Geheimnisse des Almanachs verfügen, nicht mehr lange...
Ich lauf des öfteren Gefahr, zu vergessen wie schön das Leben bisher war.
Söhne Mannheims

206

Friday, March 6th 2015, 11:21pm

Es hat tatsächlich begonnen, die ersten Anzeichen für sein Vorgehen hätte er vielleicht noch übersehen, sie als Zufälle abgetan, als unglückliche Zufälle in einer schlimmen Zeit. Auf den Straßen ist es nicht ungewöhnliches das die Jungen nicht überleben oder unter die Räder kommen und im besten Fall in einem der zahlreichen Bordelle unterkommen. War er nicht selber in eben einem solchen Haus aufgewachsen vor einer so langen Zeit? Schon damals galt das Gesetz der Straßen und Gassenkinder und keines der Kinder hätte je den Mund aufgemacht um einen der ihren zu verraten. Wie Pech und Schwefel haben sie damals wie heute zusammengehalten und ihre Probleme auf ihre Art geklärt.
Heute ist es Zerwas der Antworten von eben jenen Kindern erhalten möchte, und keine seiner zahlreichen Verkleidungen hilft ihm da weiter. Der Alte aus Casteron wußte was er tat als er ihm von seinem alten Meister berichtet hat. Der alte Priester wußte das Zerwas Nachforschungen anstellen würde, er wußte das wenn dieser Bastard in der Stadt war ein Unglück gesehen würde und es niemand bemerken würde bevor es zu spät ist. Er wußte das man einen Mungo braucht um eine Cobra zu besiegen.

Warum nur habe ich mich nicht um meine Angelegenheiten gekümmert, das ist nicht mein Krieg. Es gibt genügend Helden hier in der Stadt ohne das ich mich mit ihm anlegen muss.Zerwas meidet heute Abend die Gassen und Straßen, wie eine Katze bewegt er sich über die Dächer der Stadt. Sein Schritt ist leise, ja fast lautlos! Jeden Schatten nutzt er und scheint sogar noch mit der Dunkelheit zu verschmelzen, auch wenn das heute schwieriger ist da der Mond hell und voll über den Dächern der Stadt steht, dennoch vermeidet es Zerwas gesehen zu werden. Unglücklicherweise sind mehr Blaumäntel unterwegs als üblich, was seine Aufgabe schwieriger macht, aber nicht unlösbar, er braucht zwar länger um sein Ziel ungesehen zu erreichen aber er ist sich sicher das niemand ihn gesehen hat.
Sein Ziel, der blinde Allwissende! Zerwas lächelt als er den Mann beobachtet. In jeder Stadt gab es so jemanden, einer der andere für sich Arbeiten ließ wie eine Armeisenkönigin in ihrem Bau, über alles und jeden Informiert. Und immer bereit für ein paar Münzen oder eine Information seine Mutter zu verkaufen.
Zerwas hat Zeit, er beobachtet und lauscht auf jedes Wort das der Alte mit den zahlreichen Kindern und Jugendlichen wechselt die sich bei ihm, wie jeden Morgen melden um ihre Aufgaben abzuholen. Wie bei einem Appel in der Steinfaust bekommt ein jeder gesagt was er zu tun hat, er ist clever. Führt er doch seine Armee mit strenger Güte, immer wieder lobt er oder verteilt sogar kleine Geschenke für gute Dienste, ermahnt und droht mit kleinen Strafen bei vergehen. Zerwas entgehen auch nicht die beiden jugendlichen die kein zwanzig Schritt entfernt in einer Seitengase gelangweilt an einer Häuserwand stehen und nur ab und an zum Alten schauen. Beide kräftig und mit mehrfach gebrochenen Nasen und mit mehr als nur einem Knüppel bewaffnet. Natürlich hört er auch von dem Riesen der die Kinder in der Nacht holt um sie zu fressen, er hört von dem schaurigen lachen und den feuerroten Augen. Leider kennt er diese Geschichte, hatte er sie doch selber unzählige Male in seiner Kindheit in gleicher oder leicht abgeänderter Form gehört.

dumpfer Schmerz durchzieht sein ganze linke Gesichtshälfte und er liegt blutend im warmen Sand, die große dunkle Gestallt seines Lehrmeisters drohend wie ein Turm steht über ihm und verdeckt die Sonne fast vollständig. Wieder Schmerz, eine Rippe bricht, oder auch zwei unter den Fußtritten, er weint und jammert, er fleht und bettelt, doch sein Lehrer hört nicht auf ihn zu treten und zu schlagen, bis er von einer gnädigen Ohnmacht heimgesucht wird, nur um kopfüber in einem Wassertrog wieder zu erwachen. „ Du tust was ich dir sage oder du bist der nächste!“ Wie immer ist an seiner Stimme nichts bedrohliches, nein sie ist lieblich,leise und absolut endgültig, und wie immer vergeht der Schatten, der Schmerz weicht einer trotzigen Gleichgültigkeit mit der er sich an seiner grausige Arbeit macht. Sein Meister hat wieder Kinder mitgebracht, wieder hat er in der Nacht ihre Schreie gehört,, ihr wimmern und betteln, weiß er doch selber das ihn das nur noch mehr antreibt, warum schweigen sie nicht und lassen ihn gewähren. Warum nur wehren sie sich alle, es hat doch keinen Sinn, er ist der Meister und seine Macht wird mit jedem Leben was er nimmt größer. Das ist es woran Zerwas Rimbold mit neun Jahren geglaubt hat und in seinem inneren nagt immer noch die Ungewissheit ob es nicht wirklich so ist. Sein Meister ist in Talyra, er ist wieder auf der Suche nach der perfekten Zutat für seinen Trunk, der Priester Lythander Bar hat ihn gewarnt, hat ihn aufgefordert zu helfen.

Er wird das Kind selber befragen, diese Witwe wird nicht alle zu weit weg wohnen, er muss Gewissheit haben bevor er sich auf die Suche macht, oder die Flucht ergreift und viele Wegstunden zwischen sich und diesem Bastard von Kinderschänder bringt.
Ich lauf des öfteren Gefahr, zu vergessen wie schön das Leben bisher war.
Söhne Mannheims

Narsaen

Stadtbewohner

Posts: 206

Occupation: Waldläuferin / Bognerin

Location: Talyra

  • Send private message

207

Monday, March 9th 2015, 10:14pm

Ende Beerenreif 514

← Das Larisgrün

Geschickt lenken Ullmar und Gerion die Wagen durch die Straßen der Stadt, obwohl diese zu dieser Stunde nicht gerade leer sind. Immer wieder müssen sie gerade in schmaleren Straßen anhalten und Leute dazu bringen, Platz zu machen, sofern sie es nicht von selbst tun. In diesen Momenten rutscht Narsaên immer wieder unruhig auf dem Sattel hin und her. Jeden Augenblick, den sie warten müssen, verliert sie Zeit, die sie bei Aidan verbringen könnte. Und davon hat sie doch nur noch so wenig. Als sie die Stadt betraten, hatte die Elbin Kima neben Tyalfen gelenkt. Etwas zögerlich hatte sie von ihm wissen wollen, wann sie aufbrechen würden, wann sie sich auf die lange Reise zurück in die Heimat machen würden. Sie hatte ihm nicht widersprochen, als er ihr mitteilte, bereits am kommenden Morgen bei Sonnenaufgang aufbrechen zu wollen. Möglichst schnell fort und weit weg von hier, dieses Gefühl teilten sie wohl alle beide… alle drei… Ihr Blick wandert zu Virinrîl, als sie seinen Blick auf sich spürt, weil sie mal wieder unruhig wird aufgrund des erneuten Stillstandes. Er ahnt vermutlich, was sie vorhat, aber Narsaên will sich nicht davon abbringen lassen. Sie weiß, dass sie dem Waldläufer damit weh tut. Dabei hatte sie bereits mehrmals in Erwägung gezogen, Aidan nicht mehr zu sehen, sondern einfach zu gehen. Aber sie kann es nicht. Sie würde es sich ihr Leben lang nicht verzeihen. Er wartet auf ihre Rückkehr. Sie kann und will ihn nicht einfach so zurücklassen. Nur noch einmal in seinen Armen liegen und dann gehen, für immer, und endlich loslassen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit haben sie den Marktplatz erreicht. Die Elben haben inzwischen abgesessen, da hier noch mehr Menschen unterwegs sind und die Pferde sich so leichter führen lassen. Narsaêns Blick wandert zu der großen Straße, die nach Süden ins Handwerkerviertel führt, während der Rest die Oststraße hinunter ins Seenviertel anstrebt, um nach Vinyamar zu gelangen. Ihre Lippen pressen sich unschlüssig aufeinander. Dann jedoch führt sie Kima raschen Schrittes zu Tyalfen und drückt ihm die Zügel der Stute in die Hand. Flüchtig nur blickt sie ihn an. ‚Sonnenaufgang, ja?‘, versichert sie sich und bekommt ein zögerliches Nicken als Antwort. Die Reisevorbereitungen haben sie vor der Jagd bereits getroffen. Das wenige, das Narsaên Gepäck nennen kann, steht in Arkendirs Heim bereit, ihre tuchenen Kleider, die sie in der Stadt getragen hat, wird sie auch hier zurück lassen. In der Heimat braucht sie diese nicht. ‚Sag Arúen… Würdest du ihr sagen, dass ich mich morgen früh gerne von ihr verabschieden würde, wenn wir Draûgnar abholen?‘ Sie weiß, dass sie viel von ihm verlangt. Aber Narsaên will ihr auch nicht hier mitten auf dem Marktplatz Lebewohl sagen, doch auch bis Vinyamar mitzugehen, kommt für die Laikeda’ya nicht in Frage. Es ist ein weiteres Nicken, dass sie ihrem Bruder ein dankbares, wenn auch schmales Lächeln schenken lässt. Dann wendet sie sich ab, sich von der Reisegesellschaft zu lösen.
Narsaên‘, ist es Virinrîls Stimme in ihrem Geiste, die sie inne halten lässt. Er braucht nichts weiter zu sagen. Und auch sie nicht. Denn er weiß längst, wohin es sie zieht. Es ist der bohrende Blick in ihrem Rücken, der ihn verrät. Es ist nur ein letzter Versuch, sie davon abzuhalten. Doch er wird scheitern. Narsaên wendet sich nicht um, nur ihr Kopf dreht sich ein wenig, als wolle sie über ihre Schulter blicken. Doch sie sieht ihn nicht an. Sie kann nicht. ‚Ich bin vor Sonnenaufgang zurück‘, versichert sie ihm und eilt mit weiten Schritten über den Markplatz Richtung Handwerkerviertel, zur Schreinerei, zu ihrem geliebten Menschen.

→ Schreinerei „Wulfor & Söhne“
Avatar © 2013 by Ursula Dorada aka SulaMoon

This post has been edited 1 times, last edit by "Narsaen" (Apr 3rd 2015, 11:46pm)


208

Tuesday, March 10th 2015, 10:43am

Im Haus der Witwe

Ihr Mann war ein angesehener und beliebter Buchbinder der ihr ein hübsches kleines Vermögen hinterlassen hat als er unerwartet vor einigen Jahren starb. Er war immer gut zu ihr und hat ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen, doch ihr größter und sehnlichster Wunsch, ein eigenes Kind blieb ihnen immer verwehrt. Als dann vor einigen Tagen der Alte vor ihr stand und sie bat das kleine kranke Mädchen bei sich auf zu nehmen hatte sie mit Tränen in den Augen nur zu bereitwillig die Kleine in ihr Haus gelassen. Nicht ahnend das sie nur kurze Zeit später Besuch bekommen würde der ihr Leben auf so drastische Weise verändern würde. Ein großer Kerl mit dunklem Haar und zuerst noch freundlichem Lächeln, das sich schnell in eine hässliche Fratze verwandelte als sie ihm nicht das geben wollte was er haben wollte. Sie hat mit ihm gerungen, hat ihn gekratzt, da ist sie sich sicher und vielleicht sogar gebissen. Doch daran kann sie sich nicht mehr erinnern, dieser feige Kerl hatte sie tatsächlich mit einem Schürhaken niedergeschlagen, wahrscheinlich hat er gedacht sie seit tot und hatte von ihr abgelassen. Warum sie nicht bei ihrem Mann ist weiß sie nicht zu sagen, sie hat eine hässliche Wunde am Kopf und grässliche Kopfschmerzen, doch sie ist sich sicher das sie es nicht mehr spüren würde wenn sie bei Sithech wäre.
Ihr Pflegekind ist natürlich nicht mehr da, entweder ist sie geflohen oder dieser Bastard hat sie mitgenommen. Mit rotgeweinten Augen wechselt sie vor dem Spiegel den Verband, heute morgen war ihre Schwester da und hat die Wunde gesäubert, sie war es auch die sie vor fünf Tagen gefunden hat ohne sie wäre sie mit Sicherheit gestorben. Der Überfall wurde natürlich gemeldet und es waren auch zwei Blaumäntel vor Ort um ihre Aussage aufzunehmen. Sehr gewissenhaft hatten die beiden alles Untersucht und notiert. Der Ältere von beiden sprach von einem missglückten Raubüberfall und sie würden die Augen offenhalten nach der Kleinen die wahrscheinlich aber eine Komplizin sei und nur unter einem Vorwand in ihr Haus gebracht worden sei um dem Einbrecher von Innen die Türe zu öffnen. Und tatsächlich muss die Witwe feststellen das die Schatulle mit ihren Edelsteinen, drei wunderschön geschliffene Rubine, fehlt! Ebenso wie ihre Geldkatze die gut sichtbar auf den Anrichte gelegen hatte und prall gefüllt war um den Heiler zu bezahlen den sie für das Kind bestellt hatte.
Trotzdem kann sie nicht glauben was ihre Schwester und die Blaumäntel ihr einreden wollen, die Kleine hatte so unschuldige blaue Augen, ein Ausdruck tiefster Dankbarkeit lag auf ihrem Gesicht als sie ihr am Bett eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen hatte. Dieser Dreckskerl hat sie mitgenommen da ist sie sie sicher, sie mag sich gar nicht vorstellen was er mit ihr anstellt...
Ich lauf des öfteren Gefahr, zu vergessen wie schön das Leben bisher war.
Söhne Mannheims

Meowin

Stadtbewohner

Posts: 79

Occupation: Späher

  • Send private message

209

Tuesday, March 10th 2015, 8:13pm

Anfang Taumond 515, wo der Alte sitzt

Als er beobachtet, wie die Straßenkinder sich um den Alten sammeln, eilfertig fortlaufen, wenn er ihnen etwas aufträgt, und zuverlässig mit Nachrichten wiederkehren, überlegt er, ob sie vielleicht freiwillig verschwinden. Ob es einen anderen Meister gibt, der sich eine Kinderbande zulegt, der Wünsche zu erfüllen versichert und vorallem eines verspricht: ein Leben fern von der Straße. Aber dagegen spricht die nun mehr nicht zu übersehende Angst unter den Kindern. Auch Meowin glaubt an einen wahren Kern in dem Märchen vom rotäugigen Riesen. Wer ist er?
Es patrouillieren mehr blau gewandete Männer in den Gassen des Fliegengrunds und in den umliegenden Vierteln. Auch hier, wo der Alte hockt. Meowin gehört nicht dazu. Er trägt auch nicht seine Waldkinderkleidung, bemüht sich allerdings genauso wenig, auffällig unauffällig zu erscheinen, kurz gesagt, er ist eher zufällig da.
Der blinde Mann, der seinen grauhaarigen Kopf hier und dorthin wendet, nur seine Sitzposition nie zu verändern scheint, ordert gerade von einem Jungen etwas zu Essen. Eine zarte junge Frau geht auf ihn zu, verhältnismäßig gut gekleidet, vermutlich ziemlich hübsch, hätte Meowin zur Zeit einen Blick dafür, ob ein Mädchen hübsch ist. Sie erkundigt sich nach einem Straßenmädchen, das verschwunden ist. Ob er etwas wisse. Oder ob...?

Sie werden vermisst. Hat er damit gerechnet? Lässt es ihn vorsichtiger werden oder vergrößert es den Spaß? Meowin ballt kurz die Hand zur Faust, während er weiter durch die Straßen geht. Nein, er darf nicht wütend sein. Er versucht jetzt, ein Kind zu entführen.
Er lebt in Talyra, vielleicht auch darunter, jedenfalls kennt er sich aus. Er hat vielleicht Komplizen, aber nicht zu viele. Er... Meowin überspringt die Frage „Woher kommt er“.
Er hat es also zum Schweigen gebracht, kein Weinen, Schreien darf zu hören sein, noch darf es sich wehren. Am besten also ein schneller, erbarmungsloser Schlag... Sterben sollte es nicht, sonst wäre die ganze Mission umsonst. Bestimmt werden sie nicht einfach getötet, bestimmt nicht. Und dann...
Wie gut, dass die Blutaxt-Söhne und die anderen Harfenkinder vom Abend bis zum Morgen in ihren Betten liegen. Wie gut, dass Brianna ein Zuhause hat und außerdem noch ganz klein ist. Würde er einen Säugling rauben? Er... Vielleicht ist es eine Sie.
Und dann? Der Seeweg, die Unterstadt, das Umland. Oder ein Ort mitten in Talyra, immerhin eine Möglichkeit. Dass die Kinder mit dem Schiff fortgebracht werden, haben sie bereits so gut wie ausgeschlossen. Am wahrscheinlichsten sind die Unterstadt und das Umland, wovon natürlich zweiteres zu erforschen seine Aufgabe ist.
Wie kommt er aus der Stadt hinaus? Ein Karren, eine Decke und hoffen, dass diese nicht gelüftet wird, ist das erste, das dem Wandler in den Sinn kommt. Allerdings nicht nur ihm, sondern auch den an den Toren postierten Blaumänteln und die haben bis jetzt keinen erwischt. Es wäre ja auch zu einfach.
Geht er überhaupt durch ein Tor? Oder nimmt er einen Weg durch die Unterstadt und taucht außerhalb der Stadtmauern wieder auf? Vermutlich wechselt er die Taktik. Meowin würde es tun.
Alles weitere Beobachten und Überlegen wird aber erst einmal in das Larisgrün und in die Luft verlegt...

210

Thursday, March 12th 2015, 8:37pm

Hinterfrage dich immer selber, nur so kannst du auf Dauer Erfolge erzielen. Nicht der Weg ist das Ziel, es zählt nur das Ziel und nicht der Weg dorthin! Jedes Mittel ist recht um das Ziel das du dir gesetzt hast zu erreichen, und seien diese Mittel in den Augen anderer noch so wiederwertig. Lasse dich nie durch Mitleid ablenken, du bist das wichtigste für deinen Erfolg. Niemand oder nichts anderes als du selber kannst du die Schuld geben wenn du Versagst. Suche den Fehler nie bei anderen sondern nur bei dir, den nur dann kannst du Fehler vermeiden.

Sein Meister hat ihm das und vieles mehr mit dem Rohrstock eingeprügelt bis er nicht mehr denken konnte vor Schmerz, dieser Bastard war nie für seine Feinfühligkeit bekannt. Zerwas hat ihn gehasst, konnte aber auch nicht von ihm loslassen. Er brachte ihm sehr viel von dem bei was er heute ist und kann und wofür seine Auftragsgeber ihn immer sehr gut bezahlten. Doch heute hat sich das Blatt gewandelt, heute Nacht ist er auf der Suche nach seinem ehemaligen Meister. Er würde nicht zulassen das er sein unreines Ritual wiederholen würde, diesmal nicht.

Das Haus der Witwe hat er zwei Tage beobachtet, ein Kind hat er nicht gesehen, dafür zwei Blaumäntel ein Heiler und die Schwester der Witwe. Durch geschickte und unauffällige Fragen in der Nachbarschaft hat Zerwas heraus gefunden das die Frau Opfer eines Überfalls geworden ist und sie allen zwölf Göttern danken könne das sie den heimtückischen Angriff überlebt hat, so eine gute Seele, wird auf solch schändliche Weise hintergangen. Das Kind sei mit dem Räuber im Bunde, sei sie doch mit allen Reichtümern der Witwe geflohen, so ein undankbares Balg.
Dies und mehr wird sich auf der Straße erzählt. Doch Zerwas ist sich sicher das sein Meister nur hinter dem Kind her war, das er allerdings die Frau am Leben gelassen hat wundert ihn doch etwas, normalerweise hat er nie lebende Zeugen hinterlassen. Zerwas ist ihm damals auch nur entkommen als er seinen eigenen Tot vorgetäuscht hatte.

Ein Bettler hat ihm für ein paar Münzen von einem Mann erzählt der jeden Abend zumNordtor herausgeht. Ein Händler auf den seine Beschreibung passt, zwar sagte der Kerl das der Händler schon seit Jahren sein Spielzeug in Talyra verkauft, etwas was sich Zerwas nicht vorstellen kann, das sein Meister Spielzeug verkauft, dennoch macht er sich auf zum Nordtor, gewandet in dunkelgraues Wildleder, ein weiter Kapuzenmantel aus Nachtblauem Stoff verbirgt seine Gestalt vor all zu neugierigen Blicken. Er würde einen Kampf nach Möglichkeit vermeiden, sein Ziel sind Informationen, nicht mehr, nicht gegen Ihn!
Ich lauf des öfteren Gefahr, zu vergessen wie schön das Leben bisher war.
Söhne Mannheims

Similar threads