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Karin

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61

Sunday, July 22nd 2012, 4:30pm

Ich habe gerade City of Thieves von David Benioff fertig gelesen.

Hat mir sehr gut gefallen, teils witzig, zum großen Teil ernüchternd und erschütternd, nie langweilig. Am Ende, als sie nach Piter kommen, war ich enttäuscht und zornig und traurig, was beweist, dass es mich berührt hat. Durchaus lesenswert, finde ich.

Riaril

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62

Tuesday, July 24th 2012, 12:29am

So, "Vyrad" habe ich gestern beendet. Ein nettes Jugendbuch über Vampire. Vielleicht abd und an ein bisschen zu romantisch-schmalzig und naiv, aber trotzdem nette, leichte Kost für Zwischendurch.

Heute habe ich "Hugo Cabret" begonnen und ich muss sagen, ich kann Raven nur zustimmen. Der Umfang des Buches verspricht mehr Leseverügen, als dem Leser tasächlich geboten wird. Nach knapp 10 Minuten hatte ich bereits knapp 180 Seiten durch. Warum? Das Buch enthält unheimlich viele Illustrationen, das Schriftbild ist sehr groß, selbiges gilt für den Zeilenabstand und außerdem sind zahlreiche Seiten oft nur zu max. einem Viertel mit Text gefüllt. Die Geschichte selbst ist auch ziemlich schlicht und eher an ein relativ junges Publikum gedacht, wobei einige Begriffe - wie etwa reinzoomen und Antriebswellen - wiederum einen gewissen Erklärungsbedarf wecken dürften. Alles in allem ist die Erzählung aber ziemlich einfach und verständlich gehalten. Bestimmt nett, um es seinen Sprösslingen mal vorzulesen, vor allem, weil die Kapitel nie sehr lang sind und da wie gesagt auch noch die vielen Illustrationen sind, aber alles in allem nur was für den hohlen Zahn. Jedenfalls kein Buch, dass einen erwachsenen Leser lange fesselt. Schon ein wenig enttäuschend.
★| Für Schwarz-Weiß-Denker hört die Welt dort auf, wo sie bunt zu werden beginnt. (Ernst Ferstl)
07/27

Raven

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63

Wednesday, August 8th 2012, 8:02pm

Ja, gell? Von dem war ich auch echt enttäuscht.
Aber dafür hab ich mich jetzt in die Shadowmarch-Saga so richtig reingelesen und da hat sich das Durchhalten auch wirklich gelohnt. Nach ca einem Drittel des ersten Bandes hat man halbwegs Überblick über die ganzen Personen und man freundet sich langsam mit den Figuren an, und ab da nimmt die ganze Geschichte auch gehörig Fahrt auf. Mittlerweile bin ich beim dritten Band, und finde es inzwischen super zu lesen, oft total spannend und ich muss jetzt auch immer mit meinen Lieblingshelden mitfiebern - obwohl schon wieder ein paar gestorben sind, die ich ins Herz geschlossen hatte wie Gyir das Sturmlicht *schnüff*
Wenn man die ersten 100 oder 150 Seiten durchhält, wird man anschließend echt belohnt, ich finde die Reihe bis jetzt jedenfalls sehr lesenswert.

Diantha

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64

Thursday, August 9th 2012, 1:32pm

Ich hab "Die Oger" von Stephan Russbült durchgelesen und war sehr angetan, selten habe ich so oft bei einem Buch gelacht. Es passiert eigentlich immer was, es gibt mehre Handlungsstränge, die sich aber immer wieder überkreuzen, was ich sehr mag. Werde mir auf jeden Fall wenn ich wieder mehr Zeit hab die anderen beiden Ogerbücher von ihm besorgen, die heißen "Der Rubin der Oger" und "Blutiger Winter", hoffentlich sind die so gut wie der erste. Er hat auch noch zwei Bücher über Dämonen geschrieben, aber da ich nicht so der Dämonenfan bin (geht mir mit Engeln übrigens auch so) wird das wohl eher nichts für mich sein.

Wer intersse hat, auf der Internetseite von Stephan Russbült gibt es Leseproben: http://russbuelt.net/9.html
The thing with words is that meaning can twist just like a snake.
(Terry Prachett, Lords and Ladies)

Riaril

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65

Thursday, August 9th 2012, 2:05pm

Ich habe vor einer Weile "The Night Circus" von Erin Morgenstern beendet. Haupthandlungsort ist ein sehr ausgefallener, extravaganter Zirkus, der ausschließlich in Schwarzweiß gehalten ist. Was nur wenige Eingeweihte wissen: Der Zirkus ist quasi eine Arena, in der die Schüler zweier Lehrmeister in einem magischen Duell gegeneinander antreten.

An "The Night Circus" scheiden sich vermutlich die geister. Mich persönlich hat das Buch sehr schnell in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen, ich kann aber auch verstehen, wenn es anderen Leser nicht so ergeht, den Erin Morgenstern arbeitet mit extrem vielen Zeitsprüngen. Mich stört sowas in der Regel selten, weil ich mich schnell in diese Wechsel einfinde, aber es kann durchaus verwirrend wirken und es schwierig machen, der Handlung zu folgen, wenn man diesem Stilmittel nicht so gut zurecht kommt.
Besonders gut gefallen hat mir an dem Buch die Handlung rund um die Zwillinge Widget und Poppet sowie ihren Freund Bailey. Aber auch das "Magierduell" selbst war interessant zu verfolgen, nicht zu letzt weil die Art des Duells einmal etwas anderes war, den es wird nicht mit Zauberstäben gegeneinander gekämpft, sondern es gilt vielmehr, die Geschicke des Zirkuses zu beeinflussen und zu lenken - Marco tut dies von außerhalb, Celia von innerhalb. Naja, und besonders schön ist auch die sehr kreative, extravagante, luxuriöse Gestaltung des Zirkuses selbst. Die Charaktere, einzelnen, Zelte, Kostüme, alles sehr stimmungsvoll. Ab und an hat es mir bei der einen oder anderen Figur etwas an Tiefe gefehlt, aber alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. :kiss:
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07/27

Raven

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66

Thursday, August 9th 2012, 4:00pm

@Dia
Haben dir dir Oger wirklich so gut gefallen? Ich hab die diesen Sommer auch gelesen, und ich muss leider sagen, dass ich schon lange kein Buch mehr erwischt hab, das ich so derart gähnend langweilig und öde fand. Deswegen staune ich jetzt ein bisschen über den Kommentar. Finde es witzig, wie verschieden da die Geschmäcker sein können :-/

Ich hatte den ersten Band geliehen und mal reingelesen, und fand die ersten 50 Seiten noch ziemlich gut und auch sehr lustig geschrieben, so dass ich mir dann gleich die drei Bände auf einmal bestellt habe, aber das hab ich echt bereut, denn nach ungefähr einem Drittel des ersten Bandes hat das alles schon extrem nachgelassen und wurde total fade und langweilig, finde ich. Ich hab da auch irgendwie nichts entdecken können, was man groß als Handlung hätte bezeichnen können, das lief alles immer nach dem gleichen Schema ab: Ogertrupp 1 trabt von A nach B, Ogertrupp 2 trabt von E nach F, die Orks traben von C nach A, Ogertrupp 1 trabt wieder zurück von B nach A, die Orks traben jetzt von A nach D usw usf. Und irgendwie war da auch so vieles total unlogisch, zB das mit den Kindern. Da werden Tausende von Kindern aus den Städten entführt, aber außer dass die Obrigkeit ein bisschen drüber diskutiert, interessiert das weiters keinen, noch nicht mal die Eltern, und bis auf einen halbherzigen Such-Versuch wird auch nichts unternommen. Später spielen diese Unmengen von verschwundenen Kinder auch plötzlich gar keine Rolle mehr, man kriegt keine Erklärung mehr dazu und man erfährt nicht mal, was aus ihnen geworden ist und was das alles genau sollte. Fand ich etwas strange. Die ganze Geschichte hat keinen roten Faden und ist mehr als anspruchslos, und auch die Figuren fand ich total platt und oberflächlich, selbst die Hauptfigur ist einfach nur flach. Echt, was hätte man allein schon aus diesem Oger machen können...

Durch den zweiten Band hab ich mich noch durchgequält, aber den dritten hab ich dann gleich nach dem Anfangen wieder ad acta gelegt und gar nicht fertig gelesen.
Was mir da auch total aufgefallen ist, dass im ersten Band ungefähr die ersten hundert Seiten wirklich ordentlich geschrieben sind, die Sprache ist gut, die Handlung ist witzig, und man merkt, dass der Autor da am Anfang echt sorgfältig zu Gange war, gute Ideen hatte und das alles richtig schlüssig und stimmig ist (vermutlich sind die ersten 100 Seiten immer die, die ein Jung-Autor hundertmal durchliest und korrigiert oder so), aber dann war auf einmal so ein totaler Break drin, und mir kam es vor, als hätte er da auf die Schnelle das Buch noch fertigschreiben müssen, und weil er keine Ahnung hatte, wie er die restlichen 300 Seiten füllen soll, hat er halt seine Ogers kreuz und quer in der Gegend herumgehetzt. Sowas wie Wortwitz oder Stil blieb da dann auch völlig auf der Strecke, und ich muss sagen, da hab ich hier im RPG schon tausendmal besseres gelesen.
Ich fand's schade, dass aus dieser netten Idee mit dem Intelligenz-Amulett, aus der man so viel hätte machen können, nur so wenig geworden ist.
Klingt jetzt vermutlich, als würde ich es mies machen wollen, aber das ist nicht meine Absicht. Es hat mir halt nur einfach nicht gefallen und ich war ziemlich enttäuscht. Aber wie gesagt, die Geschmäcker sind verschieden und was der eine toll findet, trifft halt den Geschmack des anderen nicht :)

Diantha

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67

Friday, August 17th 2012, 11:53am

Jetzt traut sich keiner mehr. ;D

Gut für den Autor, dass wir verschiedener Ansichten sind, sonst würde er wohl verarmen. ;D Ich mag halt gerne lustige Fantasy in der die Klischees nicht erfüllt werden und da ist die Auswahl bedauerlicherweise ziemlich gering. :sick: Vielleicht kann ja jemand was empfehlen? Außer Pratchett versteht sich.

Derzeit bin ich mal wieder auf der Suche nach Lesestoff, vielleicht kann ich mir am Wochenende einen der Nachfolgebände von "Der Name des Windes" leihen, da war der erste ganz cool.
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Karin

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Sunday, August 19th 2012, 10:15am

@ Dia: Hast du schon mal "Die Elfen von New York" von Martin Millar gelesen. Ich konnte da zumindest lachen, auch wenn am Ende ein paar Stränge nicht aufgelöst wurden. Oder "Sophie im Schloss des Zauberers" von Diana Wynne Jones. Finde ich immer wieder schön. :)

Ich selbst lese gerade "Tigana" von Guy Gavriel Kay. Auch immer wieder gut, obwohl ich sagen muss, dass ich bedauere, es schon zu kennen (lese es zum 2. Mal). Viele Überraschungen fallen jetzt natürlich weg, vieles empfinde ich als so unendlich traurig, nachdem ich die Hintergründe schon kenne. Ich weiß einfach schon, wie die Figuren zueinander stehen und wer nun wer ist. Das ging mir beim 1. Mal lesen natürlich nicht so. - Andererseits lese ich es diesmal aus Recherche: "Wie macht der Autor das nur?" und da ist es gut, dass ich nicht vor lauter Spannung durch den Roman rase, sondern wirklich bewusst gucken kann, wie er die Perspektiven, die Erzählstimme u.ä. setzt.

Sayila

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69

Tuesday, August 21st 2012, 9:02am

Habe grade gestern Abend "Maschinengeist" von Chris Schlicht zu Ende gelesen.




http://shop.feder-und-schwert.com/produc…products_id=903


Ich hab schon einige Zeit nach einem "richtigen" Steampunk-Roman gesucht, habe aber bisher keinen gefunden, der mir so richtig gefallen hat. Bei "Maschinengeist" ist meine Suche jetzt zu einem sehr zufriedenstellenden Ende gelangt. :)

Das Buch ist im Prinzip ein Detektivroman in einer alternativen Vergangenheit, Ende 19. Jahrhundert.

Hier mal kurz der Klappentext:

"1899 - Die Städte Frankfurt und Wiesbaden sind zu einem riesigen Komplex verschmolzen, in dem die Unterschicht wenig mehr als die Verfüngungsmasse der Reichen ist. Riesige Fabrikschlote hüllen die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit in schwarzen Rauch und lassen die Probleme der versklavten Massen bedeutungslos erscheinen.
Inmitten riesiger Fabrikkomplexe kann Privatermittler Peter Langendorf sich über einen Mangel an Arbeit nicht beklagen. Nicht nur, dass er für Baron von Wallenfels die Machenschaften einer technikfeindlichen Sekte ausloten soll, die das neuste Spielzeug des Industriellen, ein gewaltiges Luftschiff, zerstören wollen. Zusätzlich soll er noch die Halbschwester des Künstlers de Cassard finden, die in die schlimmsten Kreise abgerutscht zu sein scheint. Als dazu noch Peters Bruder Paul auftaucht und ihm von üblen Machenschaften auf den Baustellen und dem Auftauchen entsetzlich mutierter Ratten berichtet, ist das Chaos komplett.
Doch alle drei Fälle führen zu ein und derselben Person..."

Ich hab das Buch jetzt innerhalb eines Tages im Prinzip komplett durchgelesen.
Man merkt stellenweise zwar schon, dass es von einer Frau geschrieben wurde (denke ich zumindest, vielleicht fällt es aber auch nur auf, wenn man es weiß), aber die Story ist super, die Geschichte spannend erzählt, und das ganze Buch ist einfach wirklich Steampunk ganz nach meinem Geschmack. :)
Dampfdruckpistolen, Luftschiffe, Ätherbetriebene Motoren... Da ist alles dabei!
Mal von gruseligen Metallprothesen abgesehen, die mit mini-Dampfmotoren betrieben werden... ^^

Also wer mal einen wirklich coolen Steampunk-Roman lesen will, dem kann ich "Maschinengeist" wirklich nur ans Herz legen. :)
fairy tales are more than true
not because they tell us, that dragons exist
but because they tell us, that dragons can be beaten

Njucon

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70

Tuesday, August 21st 2012, 10:30am

hey ich lese mal wieder ein buch *lach*

wer mich kennt weiss das ich alles andere als ein vielleser bin...
nur mal so...mit 20 hab ich mein erstes buch freiwillig gelesen ;D

--------
Star Wars - Dunkler Lord.

Der Aufstieg des Darth Vader

»Erhebt Euch, Lord Vader!«

Anakin Skywalker ist tot – diese
Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Galaxis, die unter
der Schreckensherrschaft des neuen Imperators Palpatine erbebt. Doch
das ist nur die halbe Wahrheit, denn aus dem edlen Jedi-Ritter ist Darth
Vader geworden, der mächtigste Gefolgsmann des neuen Imperators. Der
Dunkle Lord hadert mit seinem Schicksal und dem, was er als Verrat
seiner früheren Freunde ansieht. Da erhält er die Nachricht, dass
versprengte Jedi-Trupps die Vernichtung ihres Ordens überlebt haben ...


ich hab mir mal bei ebay ein starwars roman ersteigent und bin gespannt wie der so ist.
der band ist zwischen dem 3 und 4 teil der starwars filme angesiedelt und beschreibt wie eine kleine gruppe von jedi, die während der order 66 fliehen muß und eben dem neu erwachten darth vader, der mit seinem neuen körper, seiner rolle und seiner bestimmung zurecht kommen muß.
klingt vielversprechend :)
bin noch am anfang aber es liest sich gut und mir als starwas wahnsinniger macht es spaß zu lesen!

hat hier jemand schon ein, zwei, drei stra wars romane gelesen? gibt ja einige!
ich liebäugel mir die jedi padawan reihe zuzulegen, der vorgeschichte von obi-wan kenobi.

Karin

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71

Tuesday, August 21st 2012, 11:59am

Man merkt stellenweise zwar schon, dass es von einer Frau geschrieben wurde (denke ich zumindest, vielleicht fällt es aber auch nur auf, wenn man es weiß), aber die Story ist super, die Geschichte spannend erzählt, und das ganze Buch ist einfach wirklich Steampunk ganz nach meinem Geschmack.

Huch? ??? Wenn ein Roman von einer Frau geschrieben wurde, ist das ein Problem, weil...?

Das würde mich jetzt wirklich interessieren.

Anaryamara

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72

Tuesday, August 21st 2012, 1:11pm

Ich wollte auch schon fragen, woran man denn merkt, wenn ein Buch von einer Frau geschrieben wurde - ich hab' sowas noch nie gemerkt... ^^

Yakki

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73

Tuesday, August 21st 2012, 1:27pm

Ich weiß zwar nicht, was Sayila gemeint hat, aber manche Autoren können sich in das andere Geschlecht so wenig hineinversetzen, daß man das den betreffenden Charakteren dann eben anmerkt, und das kann schon störend sein. Oft schreiben sie das andere Geschlecht dann einfach so, wie sie es gerne hätten :rolleyes: Das Problem betrifft natürlich sowohl Männer als auch Frauen (hatte ich auch in meinen Rollenspielrunden gelegentlich, wenn sich da jemand am anderen Geschlecht versucht hat). Manch einer kanns natürlich auch - idealerweise sollte man das Geschlecht des Autors eben nicht bemerken, wenn mans merkt, macht er/sie was falsch.

Anaryamara

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74

Tuesday, August 21st 2012, 1:30pm

Dann lese ich entweder nur ideale Autoren oder bin zu deppert. :biggrin:

Sayila

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75

Tuesday, August 21st 2012, 1:37pm

Nö, an sich ist es überhaupt kein Problem, dass es von einer Frau geschrieben wurde, aber wenn die beiden Protagonisten Männer sind, und man beim Lesen den weiblichen Touch halt schon sehr merkt... Also, wenn die Männer sich in einer für das ausgehende 19. Jahrhundert nicht so unbedingt typischen Weise Gedanken über Rechte und Gefühlsleben von Frauen machen... und wenn...


ACHTUNG SPOILER!!!




...das Buch mit einer Märchenhochzeit endet...






SPOILER ENDE!!!





...dann empfinde ich es manchmal zumindest als... irritierend... :)
Wie gesagt - es ist nicht schlimm, dass es von einer Frau geschrieben wurde, überhaupt nicht! (was sollte ich auch gegen von Frauen geschriebene Bücher haben - bin ja selbst eine xD)
Aber wenn man beim Lesen halt manchmal aus dem Fluss der Geschichte gerissen wird, weil man vollkommen unbeabsichtigt denkt "hm, okay, da merkt man jetzt grade irgendwie ziemlich stark, dass das eine AutorIN ist...", dann kann das schon nerven. Weil eigentlich sollte meiner Meinung nach der Ton der Geschichte an die Figuren angepasst sein und man sollte den Autor nicht rauslesen können ;) (sprich, wenn ich aus der Perspektive eines kleine, fünfjährigen Mädchens schreibe, sollte sich das auch nicht so anhören, als wäre das von einem sechzigjährigen Mann geschrieben worden... ;) )
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