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Argothos

Unregistered

16

Sunday, March 17th 2013, 11:23am

Nachdem Diantha sich von dem jungen Schmied verabschiedet hat trinkt dieser noch sein Bier aus, isst seine Suppe und wendet sich an den Wirt.
"Habt ihr noch ein Zimmer für einen erschöpften Neuankömmling?" Er lächelt den Wirt an und klimpert mit ein paar Münzen in der Hand.
"Ich muss Morgen gut ausgeruht sein, also brauche ich ein gemütliches Bett."
"Ich sollte noch ein anständiges Gemach für euch bereit haben, wartet ich hole den Schlüssel." Der Wirt verschwindet einen Moment lang und kommt dann mit einem Schlüssel in der Hand wieder.
"Die Bezahlung wird fällig wenn ihr aus dem Gasthaus abreist."
Argothos nimmt bereitwillig den Schlüssel entgegen, löffelt den rest seiner Suppe und steht dann auf. Er geht die Treppe zu den Zimmern hoch, sieht sich die Nummer auf dem Schlüssel an und sucht den dazugehörigen Raum.
"Ah hier ist es.." Er öffnet die Zimmertür und betritt es, es ist nicht sehr groß aber komfortabel eingerichtet, ein großes Bett steht an der Wand und daneben eine Kommode. An der anderen Wand steht ein großer Kleiderschrank und als er aus dem Fenster schaut hat Argothos einen guten Blick über den Fischmarkt. "Sehr schön, das muss wirklich eines der besseren Zimmer des Hauses sein."
Er legt sein Schwert und seine Tasche ab, entkleidet sich und legt sich auf das Bett. Sofort macht sich die Erschöpfung bemerkbar und nachdem er die Augen geschlossen hat driftet er auch schnell in das Land der Träume ab.
Seine Nacht ist jedoch nicht von süßen Träumen gesegnet sondern von Bildern seines erbosten Vaters, der Argothos Entscheidung nicht gutheißen kann und ihnversucht zum bleiben zu überreden. Ein heftiger Streit bricht zwischen den beiden aus und Argothos verlässt wutentbrannt das Zimmer und wirft die Tür hinter sich zu. Warum kann er es nicht verstehen?! Ich möchte mein eigenes Leben leben..und nicht mein Lebtag auf irgendein Hirngespinst aus längst vergangener Zeit warten müssen...Drachenkönige..pah! In seinem Traum durchlebt er noch einmal die Reise von den Drachenlanden bis hin zu seinem jetzigen Aufenthaltsort, und als er erwacht ist er noch erschöpfter als den Abend zuvor.
Er schaut sich in dem kleinen Raum um und seufzt laut bevor er sich aufrafft, wäscht und dann ankleidet.
Nach einem Blick aus dem Fenster bemerkt er das es schon mindestens die neunte Stunde sein muss und sputet sich auch seine restlichen Dinge zusammen zu suchen. Argothos rennt die Treppe des Gasthauses herunter, legt dem Wirt das Geld für das Zimmer hin und stürmt aus der Tür. Verdammt..ich sollte nicht zu spät kommen..ich möchte keinen schlechten Eindruck bei Diantha´s Mann hinterlassen...
Mit diesen Gedanken wühlt er sich durch die Menge an Kaufständen und Passanten die sich auf dem Fischmarkt befinden und betritt kurz darauf die Straßen Talyras, ab und an hält er bei einem Bürger der Stadt und erkundigt sich nach dem Weg, verweilt jedoch nicht lang und rennt weiter in Richtung des großen Marktes.