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Juras

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106

Sunday, November 18th 2012, 8:38am

Ich habe mir gestern "Er ist wieder da" zugelegt und werde es als nächstes lesen.

Momentan lese ich übrigens einen Andreas Eschbach. Zwar nicht "Der König von Deutschland", aber bisher bin ich ganz zufrieden.

Eine Billon Dollar
John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine
unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr
im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in
fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe
dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit
die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich
Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten
Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann
erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen
behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ...


Besonders gefällt mir, wie sorgfaltig Eschbach das behandelte Thema recherchiert hat. Der Roman erschafft mit der 1995 spielenden Handlung eine sehr realitätsnahe Parallelwelt und gewährt auch Laien verständliche Einblicke in die Bereiche Volks- und Finanzwirtschaft.

Da gibt es Stellen, wo seine Mutter von "Der Million" spricht und er sie dann korrigiert, es wären "Eine Million Millionen" oder wo ihm bewusst wird, dass die Löffelspitze Kavier in seinem Mund mehr Geld kostet als seine gesamten Lebensmittel der letzten zehn Jahre zusammen.

Ein Thriller/Gesellschaftsroman über die Absurdität von zuviel Geld.

Wer es jedoch mal so richtig gesellschaftskritisch mag, ganz ohne lästige Belehrungen oder den Anspruch, besonders intellektuell zu sein, trotzdem mit viel Witz und Köpfchen verfasst, dem kann ich nur einen Roman ans Herz legen, für den ich bisher nichts vergleichbar geniales finden konnte:

Vincent von Joey Goebel (im Original Torture the artist)
Wußten Sie, dass große Popsongs und Filme von einem unglücklichen, aber
genialen Künstler stammen? Und damit einem solchen die Ideen nicht
ausgehen, sorgen in diesem Roman 'Beschützer' dafür, dass ihm ständig
neues Leid widerfährt. Denn das ist der Rohstoff, aus dem wahre Kunst
entsteht. Bringt das Genie das Kunststück fertig, trotzdem ein
glücklicher Künstler zu werden?
Vincent - ein Chamäleon von einem
Roman, der als Satire beginnt, sich in einen bizarren Alptraum
verwandelt und am Ende zu Tränen rührt.

Raven

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107

Thursday, November 29th 2012, 6:05pm

Ups, ich muss ja hier noch nachliefern ...

"Er ist wieder da" habe ich letzte Woche ausgelesen und war am Schluss reichlich hin und her gerissen. Man kriegt echt ein bisschen Paranoia bei diesem Buch :na: :-[
Der Autor versteht in jedem Fall sein Handwerk und ich fand es wirklich gut und flüssig geschrieben, teilweise auch recht witzig. Wobei die lustigsten Szenen sich meist schlicht aus der Tatsache ergaben, dass eine Person aus dem Jahr 1945 auf unsere heutige technikgeile Welt trifft und sie nicht versteht, das war wirklich oft zum Grinsen. Aber es bringt einen auch zum Nachdenken, also die Sichtweise von jemandem, dem mehr als 60 Jahre Entwicklung fehlen. Auf den wirken Dinge, die für uns selbstverständlich geworden sind und die wir gar nicht mehr hinterfragen, weil wir damit jeden Tag zugeschwallert werden, wie zB ein boomender Markt für Klingeltöne und anderen Unfug, Medienhype, B-, C- und D-Promis, aggressive Werbung, Reality TV und all sowas, halt als genau das, was sie überwiegend auch sind: geistlos, unsinnig, absolut unütz und totale Verblödung. Diesen ganzen hohlen Schwachsinn mal aus dieser Warte zu sehen, das macht schon sehr nachdenklich.

Trotz der witzigen Szenen blieb einem aber oft auch das Lachen im Hals stecken, und ich fand's manchmal nahe an der Grenze zum Unerträglichen, die möglichen Gedankengänge dieses wiederauferstandenen Hitlers nachzuverfolgen. Der Autor schreibt ja aus dessen Sicht und in der Ich-Form, und was er da teilweise von sich gibt, diese Gedankengänge, das ist manchmal echt KRASS menschenverachtend. Unfassbar, dass es Leute geben kann, die vielleicht wirklich so denken. Aber der Autor schreibt so glaubwürdig, das man sich gut vorstellen kann, dass dieses Monster tatsächlich solche Ansichten und solche Gedankengänge gehabt haben könnte. Auf der anderen Seite kam er aber teilweise nicht mal unsympathisch rüber, was ich fast am allererschreckendsten fand *grusel*

Streckenweise kam der Autor ein bisschen ins Schwadronieren und es liest sich so, wie ich mir "Mein Kampf" vorstellen würde, da habe ich manchmal auch Seiten überblättert. Aber diesen Größenwahn und dieses absolut übersteigerte Ego, das hat er wirklich gut rübergebracht. Ich hoffe halt mal, dass das wirklich alles als Satire gedacht ist, denn manchmal können einem da echt Zweifel kommen, so wie das geschrieben ist. Aber genau darum geht es in dem Buch, und ich glaube, genau das wollte der Autor auch erreichen, also dass die Leser ihr Hirn einschalten, dass sie nicht einfach kommentarlos hinnehmen, dass sie fragen, dass sie zweifeln. In der Geschichte tun es nämlich erschreckend wenige, und dieser Hitler, den da alle für einen Komiker und Kabarettisten halten, weil niemand mal genauer nachfragt, weil niemand ernsthaft Zweifel anmeldet, der schafft tatsächlich einen Neustart, einfach weil keiner richtig hinguckt und auch keiner glauben will, was er in Wirklichkeit ist. Alle halten es schlicht für Fun, für einen großen Spaß, und jeder will möglichst viel an ihm mitverdienen und sich in seinem Ruhm sonnen. Und wenn man das so liest, merkt man: in unserer Gesellschaft ist das auch ganz leicht möglich. Die meisten von uns, ich eingeschlossen, denken ja, dass sich diese Katatstrophe nicht mehr wiederholen könnte, dass wir aus unserer Geschichte gelernt hätten, dass sowas einfach nicht mehr möglich wäre, aber nach der Lektüre dieses Buchs beschlichen mich da echte Zweifel. Könnte es wieder passieren? Ja, es könnte. Ganz eindeutig. Ganz leicht. Das hinterließ auch einen sehr unbehaglichen Nachgeschmack nach Zuklappen des Buches. Aber ich fand es sehr gut, sehr lehrreich, sehr erschreckend. Bin froh, dass ich es gelesen habe, auch wenn es sich als nicht ganz so witzig herausgestellt hat, wie ich angenommen hatte. Macht aber nix, es hat andere Qualitäten. Man braucht ein bisschen Durchaltevermögen, und ein wenig geschichtliches Hintergrundwissen und politisches Interesse wären auch nicht unbedingt verkehrt, aber ich würde es in jedem Fall weiterempfehlen.

Nach der schweren Kost brauchte ich aber mal Kontrastprogramm, deswegen lese ich jetzt "Zerrissen" von David Gaider, ein Roman auf Basis des PC-Games "Dragon Age", das kennen ja bestimmt einige. Dragon Age hab ich gerade erst wieder durchgespielt, da macht es dann auch echt Spaß, ein Buch zu lesen, das in dieser Welt spielt, und die ganzen Helden wiederzutreffen, mit denen man nächtelang am PC unterwegs war :kiss:

@Juras
Du hast dir ja "Er ist wieder da" auch zugelegt, hast du es schon gelesen und wenn ja, wie fandest du es?

Riaril

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108

Friday, November 30th 2012, 11:54pm

Ich habe vor einer Weile, dank einer Empfehlung von Lia :hug:, "The Drowning Girl" von Caitlin R. Kiernan gelesen. Das Buch lässt sich schwer beschreiben. In der Familiengeschichte der Hauptfigur India Morgan Phelps, auch Imp genannt, sind Geisteskrankheiten ein fester Bestandteil. Es wundert daher auch nicht, dass auch Imp in psychiatrischer Behandlung ist - Diagnose: Schizophrenie. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Imp ihre "Ghost Stoyr schreibt". Es ist ihr Versuch all die Dinge, die sie plagen/quälen/verfolgen schriftlich festzuhalten und in die richtige Reiehnfolge zu bringen, weil sich ihre Erinnerungen meist als unzuverlässig und wiedersprüchlich erweisen. Da sind zum Beispiel Imps Begegnungen und ihre Involvierung mit Eva Canning - eine Sirene oder ein Wolf oder etwas viel, viel seltsameres. Ja, Imps Geschichte enthält zahlreiche Schichten in die es tiefer und tiefer einzutauchen gilt. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, was ist wahr, was Lüge? Imp selbst traut ihren Erinnerungen nicht, wie also kann da der Leser ihren Worten trauen? Real oder nicht, Fakt oder Fiction, Wahrheit oder Lüge, Wirklichkeit oder Erinnerung immer wieder muss man Imps Worte neu auf den Prüfstein stellen, sie ständig hinterfragen. Das Buch hat mir gut gefallen, aber es ist auch echt eine Herausforderung gewesen. Definitiv keine leichte Lektüre, dafür ist die Handlung einfach zu komplex und vielschichtig. Und dadurch wird Geschichte ab und dann auch wirklich arg verwirrend ist. Man muss sich schon seeehr konzentrieren, wenn man der Erzählung folgen und nicht den Anschluss verpassen will. ;D

Im Urlaub habe ich außerdem (ganz passend zu Sonne, Strand und Meer) "Sunshine" von Robin McKinley gelesen - eine Vampirstory. ;D Auch dieses Buch hat mir gut gefallen. Ich gehöre zu jener kleinen Gruppe von Lesern, die der Twilight-Reihe nichts abgewinnen können, und ich war echt dankbar, dass "Sunshine" keine Romanze schildert. Constantine - und all die anderen Vampire die in diesem Buch auftreten - sind als ander als schöne Unsterbliche. Im Gegenteil, ihnen fehlt jegliche Ähnlichkeit mit einem im Sonnenlicht glitzernden Edward. ;D Sie sind - und so sollte es sein - düstere, hässliche Kreaturen mit alienhaft verzerrten Proportionen und unnatürlichen, befremdlichen Stimmen. Und Rae, die Heldin dieser Geschichte, ist auch keine Bella, die sich Hals über Kopf in einen gefährlichen Vampir verliebt, obwohl sie es eigentlich besser wissen müsste. Nein, Rae weiß womit sie es zu tun hat und obschon sie Constantine mehr und mehr zu vertrauen beginnt, bleibt immer ein Gefühl von Unbehagen und Vorsicht zurück. Eine der Stärken aber auch Schwächen von "Sunshine" besteht allerdings darin, dass viele Dinge der Vorstellungskraft des Lesers überlassen werden bzw. etliche angesprochene Themen am Ende offen bleiben. Im Großen und Ganzen finde ich das gut, zumal die Haupthandlung zu einem Abschluss gebracht wird, aber an einigen Stellen würde ich schon gerne lesen, wie es weitergeht und noch etwas tiefer in die Welt des Buches eintauchen. Ein Sequel oder Prequel, das sich etwas näher mit der Geschichte der Familie Blaise befasst oder die Voodoo Wars näher beleuchtet, kann ich mir zum Beispiel gut vorstellen - würde ich auch sofort lesen. Außerdem muss man sich mit dem erzählstil anfreunden können, denn alles wird von Rae aus der ich-Perspektive geschildert und sie verliert sich ab und an ein wenig in ihren Gedanken und redet ab und an etwas zu viel über ihren ihren Job als Zimtschnecken-Bäckerin im familienbetriebenen Kaffeehaus. :-/ Irgendwie macht sie das aber auch sehr glaubwürdig und verdeutlicht auch die Veränderungen, die ihr Charakter im Laufe der Geschichte durchmachen muss. Alles in allem ein nettes Jugendbuch und eine sehr angenehme, nett zu lesende Strandlektüre - bei 30°C im Schatten will (und kann) man nicht unbedingt zu geistigen Höchstleistungen auffahren... ;)
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Philo

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109

Tuesday, January 15th 2013, 3:55pm

Ich warte gerade auf "A memory of light". Nach ca 20 Jahren endlich der Abschluß der Wheel of Time-Serie. Zwischendurch fand ich das ganze echt öde und habs mir nur noch gekauft nach dem Motto "wie kriegt der Autor die Geschichte zu Ende?"....der Autor ist dann ja gestorben....aber nun scheint es ja doch zu einem Ende der neverending story zu kommen. Bin gespannt, da geht etwas zu Ende, was mich über 20 Jahre begleitet hat...wenn auch nur sporadisch. :)

Ach ja, aktuell lese ich gerade ein paar historische Sachen, dich ich aber samt und sonders nicht empfehlen kann (Der Assyrer, Alexander I., der 30jährige Krieg). Ich hatte an Weihnachten einen kurzen "History-Flash" und Amazon lag so nah...:)

Sayila

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110

Monday, January 21st 2013, 10:28pm

Ich habe gerade "Der Wolkenatlas" von David Mitchell fertig gelesen.

Manch einer hat vielleicht von der Verfilmung gehört, die vor einiger Zeit unter dem Titel "Cloud Atlas" in den Kinos lief (mir absolut schleierhaft, warum man beim Buch den Titel übersetzt, beim Film allerdings nicht. Naja.).

Eigentlich ein für mich recht ungewöhnliches Buch, aber es hat mich dann doch recht schnell gepackt und war wirklich spannend zu lesen.

Mir gefällt besonders gut, dass Mitchell es schafft, sowohl einen unterhaltsamen und spannenden Roman zu schreiben (durch die Handlung(en), die er entwirft), und andererseits beinahe ansatzweise philosophische Gedanken zum Wesen des Menschen und der Menschheit an sich mit einzubringen (durch die Gedanken, die sich seine Protagonisten um die Welt um sich herum machen). Das ganze gewürzt mit einer kleinen Prise übersinnlichem und verpackt in insgesamt sechs komplett unterschiedliche Handlungsstränge, die noch dazu in sechs unterschiedlichen Zeiten stattfinden, ergibt eine durchaus schmackhafte Lektüre, die mich letztendlich doch ziemlich begeistert hat. :)

Jetzt muss ich mir als nächstes den Film angucken und mal wieder entscheiden, ob da jemandem der Versuch einer Buchverfilmung mehr oder weniger geglückt ist... ;)
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but because they tell us, that dragons can be beaten

Odysseus

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111

Wednesday, January 23rd 2013, 6:54pm

Nach all den historischen Büchern, die man für die Uni hat lesen müssen, kann ich mir derzeit wieder ein wenig vergnüglichere Literatur zu Gemüte führen. Und da standen in meinem Regal noch die gesammelten poetischen Werke Walt Whitmans auf Englisch im Regal..... Naja, nicht der großartigste Poet, den Amerika hat hervorbringen können, aber "Der Club der toten Dichter" brachte mich damals darauf...

Riaril

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112

Wednesday, January 23rd 2013, 8:35pm

Vor ein paar Tagen habe ich "Die Mechanik des Herzens" von Mathias Malzieu, dem Sänger der französischen Band Dionysos, beendet. Schön schräg. Irgendwie eine Mischung aus Steampunk und Tim-Burton-Style. Ein modernes Märchen (nicht nur) für Erwachsene. Der kleine Jack kommt in einer bitterkalten Nacht zur Welt, sein Herz ist so schwach, dass die Hebamme ihm eine hölzerne Kuckucksuhr als Herzschrittmacher einsetzt, welcher das Herz aus Fleisch und Blut fortan unterstützen soll. Es gibt nur einen Haken an der Sache: Sollte Jack sich jemals verlieben, würde ihn das umbringen. Dummerweise passiert natürlich genau das, als er zum ersten Mal in die Stadt darf - er verliebt sich... Selbstredend ist Jacks Herzschmerz groß, aber er gibt nicht auf und setzt alles daran für seine Liebe zu kämpfen. Wer's gerne etwas verrückter mag, sollte zugreifen. Die Geschichte lässt sich rasch lesen, ist sehr humorvoll geschrieben, wirklich süß, poetisch und zuweilen gar ein wenig philosophisch.
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Bregond

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113

Friday, January 25th 2013, 9:33am

Raven die Schwertkämpferin

Ein Buch das ich sehr gerne gelesen habe!

Raven die Schwertkämpferin

Vorteile: Spannende Geschichten, Karte
Nachteile: Ähnlicher Hintergrund

"Raven, die Schwert-Kämpferin" ist ein Fantasyroman von Richard Kirk. Er ist 1989 im Verlag Bastei Lübbe erschienen.
Der Band enthält folgende Einzelepisoden:





  • Buch 1: Raven, die Schwertmeisterin (Originaltitel: Raven, Swordmistress of Chaos)
  • Buch 2: Raven und der Hexenmeister (Originaltitel: Raven, A Time of Ghosts)
  • Buch 3: Raven und der Eisgott (Originaltitel: Raven, The Frozen God)
  • Buch 4: Raven und der Schattengott (Originaltitel: Raven, Lords of the Shadows)
  • Buch 5: Raven, Göttin des Todes (Originaltitel: Raven, A Time of Dying)


Jedes dieser Bücher beschreibt ein eigenständiges Abenteuer von Raven, der Bringerin des Chaos, das ohne weiteres auch einzeln gelesen werden kann. Den Gesamtzusammenhang wird man aber nur verstehen, wenn man alle Abenteuer liest.
Im folgenden werde ich nun den Inhalt dieser fünf Bücher kurz beschreiben.


Zum Inhalt:

Buch 1: Raven, die Schwertmeisterin

Die junge Su´uan versucht verzweifelt, aus der Sklaverei des bösen Kriegsherrn Karl Ir Donwayne zu fliehen, doch auf ihrer Flucht wird sie von blutrünstigen Sklavenhunden verfolgt und jede Hoffnung auf Freiheit scheint zu schwinden. Doch plötzlich kommt ihr ein geheimnisvoller riesiger schwarzer Vogel zur Hilfe, der die Hunde in die Flucht schlägt. Doch kaum von dieser Gefahr befreit, gerät sie wieder in die Hände von Sklavenhändlern. Aber diese Gefangenschaft ist nicht von langer Dauer, denn die Sklavenhändler werden von einer Horde Krieger überfallen, die alle Sklaven befreien. Unter diesen Kriegern befindet sich auch der Magier Spellbinder, der Su´uan eröffnet, daß sie Raven ist, die auserwählte Bringerin des Chaos, die die Welt verändern wird. Im folgenden wird Raven von den Spellbinder und Argor, dem Anführer der Krieger, ausgebildet und wird zu einer gefürchteten Kriegerin.
Doch ihr einziger Gedanke bleibt die Rache an Karl Ir Donwayne, der ihre Mutter ermordete und sie mißbrauchte.
Mit Spellbinder und dem Piraten Gondar Todbringer macht sie sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schädel des Quez, der es ihr ermöglichen soll, Donwayne in ihre Finger zu bekommen. Dabei kommt ihnen allerdings der machthungrige Magier Belthis in die Quere, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die ganze Welt unter seine Herrschaft zu bringen.
Doch Raven und ihre Freunde sind durch nichts aufzuhalten und so kommt es schließlich zu einem Zweikampf zwischen Raven und Donwayne, in dem Raven ihren einstigen Peiniger tötet.


Buch 2: Raven und der Hexenmeister

Raven und ihren Freunden gelingt es, eine Sklavenkarawane zu überfallen und die Gefangenen zu befreien. Unter ihnen befinden sich Karmana, die Raven berichtet, daß Karl Ir Donwayne noch lebt. Raven kann es nicht glauben, da sie ihn eigenhändig getötet hat. Doch der Magier Belthis hat den Kriegsherrn mit seiner finsteren Magie wiederbelebt und Donwayne begleitet ihn nun als williger, untoter Leibwächter.
Mittels einer List gelingt es Belthis, das Altanat in seine Gewalt zu bringen – das mächtigste Reich des Kontinents. Er entführt die Frau des Herrschers und zieht sich in sein Versteck in den Eisgipfeln zurück. Der Magier bringt eigentlich verfeindete Völker dazu, das Altanat zu überfallen. Die Aussicht auf große Beute läßte sie zusammenhalten, aber das Bündnis ist brüchig, und so gelingt es Raven und Spellbinder, den Bund zu sprengen und das Altanat zurückzuerobern.
Doch Belthis und Donwayne haben sich mit Krya, der entführten Herrscherin des Altanats, in ihrer Eisfestung verschanzt. Bei Ravens Angriff auf die Festung kann Donwayne erneut entkommen, aber Belthis erleidet ein grausiges Schicksal.


Buch 3: Raven und der Eisgott

Ihr weiterer Weg führt Raven und Spellbinder in das unwirtliche Quwhon, ein Land daß nahezu v
ollständig mit Schnee und Eis bedeckt ist. Dort retten sie den Ritter Garan na Vohl vor dem Angriff gefährlicher Raubtiere. Zum Dank führt der Ritter sie in seine Stadt Tywah, die in der Mitte eines kochenden Sees liegt. Dort wird die Göttin Astara verehrt und Raven erfährt durch ein Orakel, daß sie das Versteck des Eisgottes Tanash finden soll, um ihn endgültig zu vernichten. Einst hatten Astara und andere der alten Götter Astaras Sohn Tanash ihn ein Verließ aus Eis verbannt, da er sich gegen sie aufgelehnt hatte, um Unglück über die Welt zu bringen. Doch nun wollen einige machthungrige Menschen den Eisgott befreien, unter ihnen auch Belthis, der die grausigen Ereignisse in der Eisfestung doch überlebt hat. Doch auch in Tywah sind die Anhänger Tanashs zu finden, und das sogar unter den Mächtigen der Stadt. Belthis belagert Tywah und schließlich gelingt es ihm sogar, Tanash aus seinem Verließ zu befreien und Tywah scheint verloren, denn auch Raven und Spellbinder haben dem Gott nichts entgegenzusetzen. Die letzte Hoffnung liegt in der Göttin Astara, die der Stadt aber scheinbar ihre Hilfe verwehrt.


Buch 4: Raven und der Schattengott

Zwei Schattenkrieger überfallen gänzlich unerwartet das Gebiet der freien Stämme, wo auch Ravens Freund und Waffengefährte Silver lebt. Aus Machtgier und Aussicht auf Gewinn haben sich einige Stämme den Fremden angeschlossen, die nun über ein beträchtliches Heer verfügen. Einer der Schattenkrieger führt ein mächtiges magisches Schwert aus dem magischen Metall Mabion, dem keine andere Waffe widerstehen kann. Die Fremden sind auf der Suche nach weiteren magischen Waffen, die es ihnen ermöglichen würden, alle freien Länder zu unterwerfen.
Um dies zu verhindern, müssen Raven und ihre Freunde das Geheimnis der Schattenkrieger und des magischen Schwertes enthüllen. Raven wird die schwierige Aufgabe zuteil, ebenfalls ein Mabionschwert zu erschaffen, um der Waffe des Schattenlords entgegentreten
zu können. Doch die neue Waffe bringt nicht nur Gutes mit sich, denn sie ist nur äußerst schwer zu beherrschen. Als Silvers eifersüchtige Frau Erinna Raven angreift, gelingt es ihr nicht, das Schwert zurückzuhalten und tötet sie.
Obwohl Silver Raven liebt, gebietet es ihm seine Stammesehre, sie zu einem Zweikampf herauszufordern, zu dem beide nur schweren Herzens antreten. Nach langem Kampf fällt der Krieger in diesem Kampf und läßt eine unglückliche Raven zurück.
Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf zwischen Raven und den Schattenkriegern, denen es zum Verhängnis wird, daß sie sich nicht einmal gegenseitig den Ruhm gönnen und jeder selbst Herrscher der Welt werden will.


Buch 5: Raven, Göttin des Todes

Ein mächtiges dunkles Wesen - der Ketta - dringt eines Tages in Ravens Welt ein, um sie zu unterwerfen. Selbst die mächtigen Zauberer aus Kharwhan scheinen gegen eine solche Kreatur machtlos zu sein. Der Ketta will Raven auf seine Seite bringen. Sie spielt in seinen Plänen eine wichtige Rolle, denn sie soll seine Heere in den Kampf führen. Tatsächlich gelingt es ihm, Raven in seine Gewalt zu bringen und in eine von ihm beherrschte Zwischenwelt zu entführen. Dort versucht er, ihr eine Gefolgschaft schmackhaft zu machen, indem er ihr große Reichtümer und schier unglaubliche Macht verspricht, doch noch kann Raven der Versuchung widerstehen.
Inzwischen sucht der verzweifelte Magier Spellbinder Hilfe in Kharwan, der geheimnisumwitterten Insel der Zauberer. Doch auch diese können ihm nicht viel weiter helfen, und so bricht Spellbinder mit seinen alten Gefährten Argor und Gondar Todbringer auf, um Raven zu suchen. Nach langer und gefahrvoller Suche gelangen sie schlußendlich an den Rand der Weltendeberge, wo sich auch der Eingang zur Zwischenwelt des Ketta befindet. Tatsächlichen schaffen sie es, den grausigen Wächter des Ketta zu bezwingen, doch dann wartet der Ketta selbst auf sie. Und obwohl sich Raven
zum Entsetzen des Ketta ihren Freunden wieder anschließt, sieht es so aus, als hätten sie der Macht des Ketta nichts entgegenzusetzen.


http://sfb5ff.iphpbb3.com/forum/80750711nx48719/fantasy-literatur-allgemein-f62/richard-kirk-raven-die-schwertkaempferin-t142.html
Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr.

Sayila

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114

Tuesday, January 29th 2013, 10:25pm

Gerade letztes Wochenende gelesen:

Kirsty McKay: "Untot - Lauf, solange du noch kannst"

http://www.carlsen.de/softcover/untot-la…ch-kannst/31587


Inhalt:
Auf keinen Fall wird sie aus diesem Bus aussteigen. Bobby hasst ihre neuen Mitschüler und der Skiausflug war die totale Vollkatastrophe. Da wartet sie lieber mit Bad Boy Smitty, bis die anderen aus dem Café zurückkommen. Aber die anderen kommen nicht. Die anderen sind tot - Alice hat es genau gesehen und dreht vollkommen durch. Schöne Scheiße! Sie müssen hier weg und zwar schnell. Denn plötzlich kommen die Toten auf sie zu und sie sehen verdammt hungrig aus. Doch draußen ist es einsam und dunkel, der Schneesturm tobt und die Handys funktionieren auch nicht. Und eigentlich weiß man aus jedem guten Horrorfilm, dass man sich niemals in so eine Situation begeben darf...

Wer schon mal was aus dem Hause Chicken House gelesen hat, weiß, dass die mitunter ziemlich coole Titel im Kinder- und Jugendbuchbereich haben, die ein wenig "anders" sind, abseits vom Mainstream, oder auch einfach ein wenig experimentell.

"Untot" sieht im ersten Moment vielleicht nicht danach aus - hey, ein Jugend-Zombie-Roman, wow, wie außergewöhnlich... Aber das Buch war wirklich total klasse. Einerseits hatte es tatsächlich einfach alles, was mMn in eine gute Zombie-Story gehört (es war spannend, es war actionreich, es war teilweise zum schreien komisch, es war stellenweise ekelhaft und manchmal traurig), aber andererseits hat es irgendwie so einen ganz eigenen Tenor, der es wirklich zu etwas außergewöhnlichem macht. Die bunt zusammengewürfelte Truppe von Überlebenden wirklich nicht, als hätte die Autorin sie per Los gezogen, sondern die Charaktere sind alle wohl durchdacht und ergeben ein logisches, stimmiges Bild, die Story ist eigentlich überhaupt nicht vorhersehbar (was verdammt gut ist, weil damit auch die ziemliche Ratlosigkeit und Überforderung der Protagonisten deutlich wird), und das schöne ist, dass ein Stückweit das gängige Zombie-Film-Klischee auf die Schippe genommen wird - weil nämlich die Hauptfigur sich zwischendurch auch sagt "ja, klar, okay, ich kenn auch die ganzen blöden Filme, aber irgendwie läuft das hier grade anders ab, und das, was in einem Film vielleicht gut klappt, scheitert hier grade irgendwie an der Realität".

Und das Ende hält dann doch noch die ein oder andere Überraschung bereit... :na:
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Bregond

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115

Tuesday, February 5th 2013, 8:04pm

Momentan lese ich das Buch

Die Anderen: Die große Orks-Elfen-Zwerge-Troll-Parodie

Wer etwas schräges für zwischendurch mag und Fantasy nicht all zu ernst nimmt, dem rate ich zu diesem kleinen Buch! Ich habe zwischendurch echt gelacht, das mich meine Familie schon schräg angeschaut hat!

Macht Platz, ihr Völker Tolkiens, die Anderen kommen: Die ultimative Orks-Elfen-Zwerge-Troll-Parodie!

Sie denken, Sie kennen alle Völker Tolkiens? Sie haben mit Orks Schlachten verloren, sind mit Zwergen durch die Dunkelheit gestolpert und haben mit Elfen und Trollen über die leidige Kleideretikette diskutiert. Doch irgendwo im Nirgendwo lauert noch ein weiteres Volk – und hier geht es nicht um Halblinge, Kobolde oder gar Drachen. Dies ist die Geschichte des ober-geheimnisvollsten, ultra-gefährlichsten und absolut peinlichsten Volks der Fantasy – kein Wunder, dass J. R. R. Tolkien es verschwieg: die Anderen!


http://www.phantastik-couch.de/boris-koch-die-anderen.html
Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr.

Philo

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116

Wednesday, February 13th 2013, 10:50am

Ready Player One



Wer wie ich mit den 80ern aufgewachsen ist und sich in F&SF, später MMORPG umgetan hat, wird das Buch lieben! Echte Empfehlung, abgesehen vom Schluß, imho. :) Go get it!!

Riaril

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117

Sunday, March 3rd 2013, 10:31pm

Ich habe gerade zwei sehr unterschiedliche Bücher beendet.

"Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" von Ali Shaw war wirklich bezaubernd und sehr poetisch. Die Geschichte hat mich ziemlich gefesselt und irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Bedauerlicherweise konnte das Ende nicht überzeugen, mich zumindest nicht. Ich war ehrlich gesagt sehr enttäuscht, weil sich mir im Verlauf der Handlung so viele Fragen aufgetan haben, die letztlich nicht beantwortet wurden.

"Blutsbande" von Kim Harrison war ein nettes Kontrastprogram zu dem vorhergehenden Buch. Unterhaltsam wie immer, auch wenn sich mittlerweile viele Dinge etwas häufig wiederholen, wie ich finde. Alles in allem hatte ich beim Lesen aber wie immer sehr viel Spaß und freue mich schon auf die nächsten Bücher.

Gestern habe ich dann endlich mit dem ersten Band der Mistborn Trilogie von Brandon Sanderson angefangen. Habe bisher erst fünf oder sechs Kapitel gelesen, muss aber zugeben, dass mich das Lesefieber schon sehr arg gepackt hat. Vielversprechend. Hat die Reihe hier schon jemand gelesen?
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Alexis

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118

Friday, March 22nd 2013, 12:44pm

Das von Riaril empfohlene Buch "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" erinnert mich entfernt an
"Die Mechnik des Herzens" von Mathias Malzieu.

Ich muss sagen, alle Menschen die Tim Burtons "Nightmare befor christmas" und/oder "Corpse Bright" mögen, werden auch diese Buch toll finden, auch wenn es nicht von ihm stammt. Der Schreibstil ist sehr Metaphorisch und das mit zusammenhangslosen Wortkombinationen. Die Geschichte an sich ist Spannend, überraschend, manchmal etwas anrührend aber es verliert nicht seinen teils obskuren Scham.

Nur das Ende war für mich persöhnlich nicht sehr erfüllend, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Lyall

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119

Monday, March 25th 2013, 10:07am

Ich habe gerade das Buch ROBOPOCALYPSE von Daniel H. Wilson fertig gelesen und bin begeistert. Ein Sci-Fi-Roman, der mich quasi das Buch hat nicht mehr aus der Hand legen lassen. Der Schreibstil ist sehr gut, wortgewandt und in einer Art Berichtsform gehalten. Zudem sehr realistisch, was einem für zukünftige Ereignisse fast schon den Angstschweiß auf die Stirn treibt.
Kurzer Umriss:
''In einer nicht allzu fernen Zukunft kann sich die Menschheit ein Leben ohne den stetigen Fortschritt der Technologie nicht mehr vorstellen. Während Wissenschaftler an einer überlegenen künstlichen Intelligenz namens ARCHOS arbeiten, ahnen sie nicht, dass die Technik der Menschheit bald zum Verhängnis wird.

Als die Wissenschaftler nach einigen Tests die Intelligenz von ARCHOS wieder herunterschrauben wollen, bemerkt dieses die Gefahr und wehrt sich. Schnell hat sie sämtliche Roboter und Maschinen der Welt unter ihre Kontrolle gebracht und hetzt sie gegen die Menschen auf. Die Menschheit scheint verloren - doch die Roboter haben nicht mit dem Mut der Menschen gerechnet.''

Zudem wird das Buch verfilmt, vom Steven Spielberg (Kinostart ca. Frühling 2014). Hui da freue ich mich schon!^^
'Er, excuse me,' said the man as Nanny Ogg turned away, ' but what is that on your shoulders?'
'It's... a fur collar,' said Nanny.
'Excuse me, but i just saw it flick its tail.'
'Yes. I happen to believe in beauty without cruelty.'
~Terry Pratchett "Maskerade"~

Avatar © by Niniane :soppy:

Riaril

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120

Monday, March 25th 2013, 7:34pm

@Alexis "Die Mechnik des Herzens" habe ich weiter oben auch schon erwähnt und deiner Aussage bezüglich des Abschlusses stimme ich voll und ganz zu, dass war etwas unbefriedigend. Abgesehen davon, dass "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" relativ poetisch geschrieben ist, finde ich es aber absolut nicht mit DMdH vergleichbar, dafür unterscheiden sich - meiner Meinung nach - die beiden Bücher inhaltlich und stilistisch zu stark voneinander. :kopfkratz:


Die Mistborn-Trilogie habe ich mittlerweile beendet und muss sagen: Cool. Hat mir wirklich, wirklich gut gefallen. War sehr abwechslunsgreich und die Idee der Allomancer, Feruchemisten und Hemalurgy fand ich recht sehr originell. Mal was anderes als die herkömmlichen Magier und Zauberer. Werde mir auf jeden Fall noch den Einzelband holen, der mir bisher noch fehlt.

Da ich jetzt also mit der Trilogie durch bin, habe ich mich übrigens wieder mal einem Buch von Catherynne M. Valente zugewandt - "Palimpsest". Was ich davon halte, habe ich bisher allerdings noch nicht ganz entschieden. Die Grundidee einer Stadt, die in Form von Tätowierungen auf der Haut unterschiedlicher Menschen "existiert", find ich eigentlich recht spannend. Gelangen kann man in diese Stadt allerdings nur, indem man mit jemandem schläft, der die Stadt schon einmal bereist hat und entsprechend gekennzeichnet ist. Alles schön und gut... aber nachdem ich nun die ersten Kapitel des Buches gelesen habe, ist mir die bisherige Handlung doch noch etwas zu sex-zentriert. :-/ Versteht mich nicht falsch die Szenen sind stilistisch schön geschrieben, aber irgendwie könnte die Erzählung ruhig noch etwas mehr Tiefgang vertragen. Hoffe mal das bessert sich im weiteren Verlauf noch...
★| Für Schwarz-Weiß-Denker hört die Welt dort auf, wo sie bunt zu werden beginnt. (Ernst Ferstl)
07/27

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