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Gorgalahk

Stadtbewohner

  • "Gorgalahk" started this thread

Posts: 37

Occupation: Alchemist

Location: Talyra, in der Nähe des Marktplatzes

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31

Monday, February 3rd 2014, 12:36pm

24. Silberweiß

Gorgalahk betrachtet die Konstruktion des Chanka mit Neugierde, während Nuuja das Gestell näher betrachtet. >„Es scheint stabil und sicher zu sein, falls du dich vorhast, dich dafür zu entscheiden“<, stellt sie in wohligem Tantkrat fest. Der alte Kobold weiß nicht, wie weit die Bibliothek entfernt ist und trotz des stärkendem Frühstücks sind Fußwege immer ein langwieriges und auch gefährliches Unterfangen für einen alten Kobold.
Er geht zu der Konstruktion und begutachtet sie selbst. Der Boden wirkt gemütlich auf den Kobold, der Chanka hatte ihn mit Moos und Stoff ausgelegt. Und auch der Rest scheint stabil verschraubt zu sein, zumal ein Kobold ohnehin sehr wenig wiegt und daher geringe Anforderungen an die Stabilität stellt.
Gorgalahk schaut den Chanka an, während er in den Korb steigt und sich auf den Sitz setzt. "Sehr bequem", stellt er in der Allgemeinsprache fest. "Ja, sehr bequem. Auf zur Bibliothek!", sagt er dann. Bedanken würde er sich, wenn sich die Konstruktion als praxistauglich erweisen würde.

Nuka Nuka

Unregistered

32

Monday, February 3rd 2014, 4:28pm

24. Silberweiß

Nuuja heißt sie also. Zumindest glaubt er nun, dass sie eine weibliche Vertreterin ihres Volkes ist, oder ansonsten den Genus in der Allgemeinsprache nicht beherrscht. Vielleicht beherrscht er ihn auch nicht richtig. Wer weiß. "Freut mich, Euch kennenzulernen, Nuuja." Eine Floskel, die er beherrscht, auch wenn sein Akzent selbst dabei stark mitschwingt. Und eine Alchemistin sei sie. Vielleicht ist sie deswegen bei dem Kobold? War Alchemist vielleicht DER Beruf unter Kobolden? Zumindest kennt Nuka somit nur drei Vertreter der kleinen Rasse und zwei davon sind immerhin Alchemisten. Der andere ist ein Zuhälter, der sich jedoch Menschen, keine Kobolde hält. Wer würde eigentlich in eine Koboldbordell gehen? Nuka fallen ein paar Namen und Gesichter ein, weshalb er angewidert auf den Boden spucken will. Im letzten Moment schließt er jedoch die Lippen und das ganze ähnelt eher einem teuflischen Bastard aus Husten und Niesen. Nochmal möchte er den Boden nicht putzen. Außerdem würde es seinem Meister sicherlich nicht gefallen, wenn er auf seinen schönen Holzboden, der vermutlich drei mal so alt war, wie der Chanka, spucken würde. Viel Zeit zum Denken ist ihm jedoch nicht gewährt, denn prompt inspiziert die großartige Alchemistin sein Werk. Ob sie auch eine großartige Baumeisterin ist?..., denkt sich Nuka etwas spöttisch, unterdrückt jedoch den Zyniker in ihm, verpackt ihn in einen Sack aus Gedankenmasse und schnürt diesen mit ein paar durchs zu viel rauchen abgestorbenen Synapsen zu. Ein dummer Kommentar und seine erst aufgebaute Existenz würde in sich einfallen, wie ein Haus aus Spielkarten. Und das wollte er nicht. Weg also mit dem Zyniker. Nuuja murmelt etwas in dieser komischen Sprache, in der auch sein Meister ab und an vor sich her sinniert. Nicht zuzuordnen und selbst für jemand multilinguales, wie Nuka wohl eine Lebensaufgabe. Koboldisch den Kobolden, denkt er sich dazu, nimmt jedoch nicht an, dass Nuuja gerade über den Zerfall der Drachenlande redet, sondern die Ergebnisse ihrer Inspektion kund tut. Mit einem 'gute Arbeit' wird auch jeglicher Verdacht des Chankas im Keim zertreten. Als nun jedoch auch Gorghalak das Konstrukt betrachtet und sich sogar darauf setzt, wird der Junge doch etwas nervöser, wie ein Lehrling, dessen erste Arbeit gerade von seinem Meister begutachtet wird. Eigentlich ähnliche Verhältnisse. Momente der anspannenden Stille werden schließlich mit einem 'Sehr bequem' abgelöst und schon kann der Spaziergang losgehen. Sachte geht der Chanka auf ein Knie, bringt erst den einen, dann den anderen Arm durch die Laschen. Fester Sitz. Wenn er nicht die nächsten paar Monate weiter abnehmen oder mit südländischem Honig gemästet werden sollte, würde er es auch so bleiben. Je weniger Freiraum zwischen Rücken und Sitz besteht, desto weniger wird sein Meister durchgeschüttelt werden. Noch ein wenig werden die Laschen angezogen, dann geht es los und der Chanka tritt aus dem Laden.

---> Straßen der Stadt

Aneirin

Stadtbewohner

Posts: 649

Occupation: Bäcker

Location: Talyra

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33

Monday, February 3rd 2014, 9:17pm

Ende Langschnee

Aneirin hatte beinahe schon vergessen, wie anstrengend wissensdurstige Kinder sein können. Dennoch gefällt es ihm, wie Jonne aufblüht, und bemüht sich ihm nach bestem Wissen und Gewissen alle seine Fragen zu beantworten, während sie Tyalfen durch die Straßen folgen. Irgendwann halten sie vor einem kleinen Laden in einer schmalen Gasse. Selbst wenn er nur wenige Meter entfernt gewohnt hätte, wäre es sicher täglich an dieser Gasse vorbeigelaufen ohne zu erahnen, dass sich hier ein Alchemieladen befindet.
Tyalfen legt gerade die Hand auf die Klinke, als er sich zu ihrem jungen Begleiter umwendet und ihn mahnt, nichts anzufassen. Obwohl die Warnung nicht ihm galt, blinzelt Aneirin schuldbewusst und blickt mit Unschuldsmiene zu Jonne herunter und trifft den Blick seiner braunen Augen, die auf die gleiche unschuldige Weise zurückblicken. Dem folgt ein beiderseitig schelmisches Grinsen und hätte Tyalfen nicht bereits die Tür geöffnet, hätten sie sicher noch den einen oder anderen Schalk ausgetauscht.
So aber folgt erst Jonne und dann Aneirin dem Elben in die dämmrige, aber glücklicherweise warme Stube. Ein würzig-rauchiger Geruch hüllt den Barden ein und er ist sich nicht gleich sicher, ob er es als angenehm empfinden soll. Die Augen im ersten Moment im Dämmerlicht verengt, blickt er sich im Laden um und tritt dann bis auf einen Schritt hinter Tyalfen heran und zieht ebenfalls die Kapuze von seinem Kopf. Ein wenig überrascht mustert er den an einem Tisch auf einem Tisch sitzenden Kobold. Jahrhunderte älter als der Kobold, den er im Pfirsich kennengelernt hat, sieht er aus. Und als Tyalfen diesen grüßt, neigt auch er seinen Kopf kurz zur Begrüßung.
Jonne währenddessen verschwendet damit keine unnötige Zeit, sondern geht stattdessen langsam und neugierig forschend an den Regalen entlang. Leise zischt Aneirin den Namen des Jungen, als er sieht, wie sich dessen Finger auf eine der Phiolen zubewegen. Jonne zuckt und blickt ihn mit enttäuschter Schnute an, als der Barde mit dem Kopf schüttelt und ihn an seine Seite zitiert, damit er brav warten würde, bis Tyalfen seine Besorgungen getätigt hat.
Avatar © 2013 liegt bei der wundervollen Azra

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Nuuja

Unregistered

34

Monday, February 3rd 2014, 9:46pm

24. Silberweiß

Neugierig sieht Nuuja ihrem Ururgroßvater dabei zu, wie auch er das Konstrukt nochmals inspiziert und es sich schließlich scheinbar zufrieden auf dem Sitz bequem macht. Als er dann verkündet, dass es losgehen kann, klatscht das Koboldmädchen begeistert in die Hände. Doch dann stutzt sie plötzlich und eilt flink zurück in die Privaträume, um keine Sekunde später wieder mit tippelnden Schritten zurückzukehren, während sie sich ihren Poncho über den Kopf zieht. Gerade noch schafft sie es hinter dem Großen durch die Tür zu schlüpfen, bevor diese hinter ihr zu fällt und das ‚Geschlossen‘-Schild wackeln lässt. Aufgeregt hüpft sie mit ausgestreckten Armen auf und ab. „Gib ihn mir, Großvater! Ich schließ ab!“, spricht sie ungeduldig und wartet darauf den Schlüssel aufzufangen, um die kleine Leiter hinaufzusteigen, die Tür abzuschließen und dann dem jungen Mann durch die Straßen zu folgen.

--> Straßen der Stadt

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